"Einspielerpreis" an ORF-Generalintendant Gerhard Weis und Landesintendant Gerhard Draxler

Preis des slowenischen christlichen Kulturverbandes und des Rates der Kärntner Slowenen für "besondere Verdienste um Präsenz der slowenischen Sprache in elektronischen Medien"

Wien (OTS) - ORF-Generalintendant Gerhard Weis und der Kärntner ORF-Landesintendant Gerhard Draxler erhielten am Mittwoch, dem 15. November 2000, im Klagenfurter Hermagorashaus den "Einspielerpreis" verliehen. Dieser wird vom slowenischen "Christlichen Kulturverband/ Kršcanska kulturna zveza" und dem "Rat der Kärntner Slowenen/ Narodni svet koroških Slovencev" seit 1988 an Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus den Reihen der Mehrheitsbevölkerung vergeben, die sich um das Zusammenleben der beiden Volksgruppen in Kärnten und um das Verständnis der Mehrheit für die Probleme der slowenischen Volksgruppe besondere Verdienste erworben haben. Gerhard Weis und Gerhard Draxler erhielten den "Einspielerpreis" "für ihre besonderen Verdienste in den Bemühungen um die Präsenz der slowenischen Sprache in den elektronischen Medien und für die Verständigung zwischen den Volksgruppen und der Mehrheitsbevölkerung".

Überreicht wurde der "Einspielerpreis" in Beisein von Bernard Sadovnik, Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Dr. Reginald Vospernik, Obmannstellvertreter des Rates der Kärntner Slowenen, und Dr. Janko Zerzer, Obmann des Christlichen Kulturverbandes.

ORF-Generalintendant Weis verwies in seiner Dankadresse auf die vielfältigen Aktivitäten des ORF, im speziellen der slowenischen Redaktion im Landesstudio Kärnten, sowohl im Radio wie im Fernsehen, und betonte besonders den erfolgreichen Start des gemeinsamen zweisprachigen Internet-Auftritts »volksgruppen.orf.at«. Weis: "Alle diese Aktivitäten sind ein Beispiel dafür, was öffentlich-rechtlicher Rundfunk zu leisten im Stande ist, wenn ihm die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür zur Verfügung stehen." ORF-Landesintendant Gerhard Draxler sagte, dass die Verleihung dieses Preises Ansporn sei, den Weg der Information, des Dialogs und der guten Zusammenarbeit mit den Vertretern der slowenischen Volksgruppe fortzusetzen. Der Preis besteht aus einem Bronzerelief, das von dem slowenischen Bildhauer France Gorše geschaffen wurde.

Bisher erhielten den Einspielerpreis die Vorsitzenden des Koordinationsausschusses der Diözese Gurk-Klagenfurt, Dr. Ernst Waldstein und Dr. Valentin Inzko (1988), der Rektor der Universität Klagenfurt, Univ.-Prof. Dr. Günther Hödl (1989), Altbundespräsident Dr. Rudolf Kirchschläger (1991), Univ.-Prof. Dr. Anton Pelinka (1992), der Generalsekretär des Katholischen Bildungswerkes, Prof. Philipp Rauscher (1993), der Obmann des Vereins Tre Populi, Dr. Arthur Roßbacher (1994), der Klubobmann der Südtiroler Volkspartei, Dr. Hubert Frasnelli (1995) und der Bischof von Gurk-Klagenfurt, Dr. Egon Kapellari (1996).

Benannt ist der Preis nach Msrg. Prof. Andrej Einspieler (1813-1888), einer der bedeutendsten Geistlichen, Politiker, Publizisten und Volksbildner des 19. Jahrhunderts in Kärnten. Einspieler war u. a. 1848 Mitbegründer des Slowenischen Vereins in Klagenfurt und 1851 Mitbegründer der Hemagorasbruderschaft (heute Mohorjeva - Hermagoras), einer für das religiöse, kulturelle und politische Leben der Kärntner Slowenen überaus bedeutenden Institution.

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