Graf : Treffen zwischen Verheugen und Vertriebenen ist positives Signal

FPÖ-Vertriebenensprecher erwartet sich klare Stellungnahme zu Benes-Dekreten

Wien, 2000-11-16 (fpd) - Als "positives Signal und ersten Schritt in die richtige Richtung" bezeichnete der freiheitliche Vertriebenensprecher, Abg. Dr. Martin Graf, das heutige Treffen zwischen EU-Erweiterungskommissär Verheugen und einer vierköpfigen Delegation des Verbandes der Volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ). ****

Graf zeigte sich insofern erfreut, daß nach jahrelanger Bemühungen und Thematisierung der Vertriebenenproblematik nun endlich auch Vertreter der EU sich dieser Causa annehmen: "Dies war auch schon höchste Zeit." Jedenfalls erwartet sich Graf ein klare Stellungnahme des Erweiterungskommissärs zur Frage der Benes-Dekrete und der AVNOJ-Beschlüsse.

In diesem Zusammenhang stellte der freiheitliche Vertriebenensprecher einmal mehr klar, daß für ihn ein Beitritt von Staaten zur EU mit geltenden menschenrechtswidrigen Gesetzen, wie es nun einmal die Benes-Dekrete und die AVNOJ-Bestimmungen sind, nicht vorstellbar ist. "Alles andere wäre ein kräftiger Schlag ins Gesicht der unzähligen Heimatvertriebenen", so Graf. Gerade im Rahmen eines gemeinsamen Europas müsse ein Wille zur Versöhnung vorhanden sein. "Ob dieser Wille jedoch bei einigen Beitrittskandidaten vorhanden ist, ist mehr als fraglich", so Graf abschließend. (Schluß)

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