FSG-Bachner: Ambulanzgebühren müssen weg!

Unterstützung für Unterschriftenaktion

Wien (FSG). "Die Einführung der Ambulanzgebühren ist nicht nur ökonomisch unsinnig, sondern ein sozialpolitischer Keulenschlag gegen Kranke und sozial Schwache", kritisiert die Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG), Roswitha Bachner. Sie fordert die derzeitige Regierung auf, endlich zur Vernunft zu kommen und auf die Ambulanzgebühren zu verzichten und unterstützt die laufende Unterschriftenaktion des Betriebsrates der Gebietskrankenkassen gegen die Ambulanzgebühren.++++

"Jene Menschen die auf die Ambulanzen angewiesen sind, sind bereits verunsichert. Und gar nicht so wenige haben schlicht Angst davor, sich auch im kommendem Jahr die notwendige medizinische Betreuung noch leisten zu können", zeigt sich die FSG-Bundessekretärin nach einem Besuch in einer Wiener Ambulanz betroffen. Bachner: "Die Regierung will mit den Ambulanzgebühren einen Teil unseres bewährten Gesundheitssystems zerschlagen, gefährdet den freien Zugang für alle zur medizinischen Betreuung und schafft so die Zwei-Klassen-Medizin."

Verbunden mit dem Verpfegskostenbeitrag, der Erhöhung der Rezeptgebühr und der geplanten Umwandlung der Pflichtversicherung in eine Versicherungspflicht führe die Regierung, so die FSG-Bundessekretärin, eine weitere Schröpfaktion vor allem bei Kranken und sozial Schwachen durch. Bachner: "Gleichzeitig sind tausende Arbeitsplätze im Gesundheitsbereich gefährdet."

Die FSG-Bundessekretärin wirft der Regierung vor, kein Interesse an einer Leistungs- und Qualitätsverbesserung im Gesundheitsbereich zu haben. Bachner: "Mit dieser Politik ist die qualitative Gesundheitsbetreuung vieler ÖsterreicherInnen in Gefahr, die Beschäftigten in diesem Bereich müssen um ihre Arbeitsplätze zittern und die soziale Krankenversicherung soll zerschlagen werden. Dieser Politik der derzeitigen Regierung muss Einhalt geboten werden."

FSG, 16. November 2000 Nr. 176

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