Onodi: Niederösterreichische Regionalbahngesellschaft für die Mariazellerbahn

Sozialdemokraten setzen weiter auf starke Verantwortung des Landes in Sachen Regionalbahnen und Nahverkehr

St. Pölten, (SPI) - "Nachdem die Suche nach privaten Betreibern für die Mariazellerbahn offenbar gescheitert ist, muss nun rasch eine wirtschaftlich tragfähige Lösung für den Weiterbetrieb der wichtigen Schmalspurstrecke gefunden werden. In Sachen Mariazellerbahn setzen die NÖ Sozialdemokraten weiterhin auf die starke Verantwortung des Landes Niederösterreich. Mit Juni 2001 läuft der Fahrplan aus, ein Weiterbetrieb durch die ÖBB ist kaum wahrscheinlich", sieht die St. Pöltner SP-LAbg. und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages, LAbg. Heidemaria Onodi, akuten Handlungsbedarf.****

"Auf Landesebene und im NÖ Landtag werden die NÖ Sozialdemokraten daher weiterhin die Schaffung einer Niederösterreichischen Regionalbahngesellschaft, welche vom Land mit der Abwicklung öffentlicher Verkehrsleistungen auf allen Regionalbahnstrecken Niederösterreichs betraut wird, drängen. Ziel ist hier ein Gesellschaftsmodell, welches eine möglichst breite Beteiligung und Mitarbeit der am Weiterbestand der Nebenbahnen interessierten öffentlichen und privaten Körperschaften ermöglicht. Eine Beteiligung der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) an der Niederösterreichischen Regionalbahngesellschaft in einem wirtschaftlich, rechtlich und organisatorisch gerechtfertigten und vertretbaren Ausmaß ist dabei anzustreben. Die ÖBB, welche sich besonders bei der Mariazellerbahn dafür ausgesprochen haben, über die Infrastruktur an einer etwaigen Betriebsgesellschaft beteiligt zu bleiben, ist damit als Know how-Bringer, aber auch als Personalbeisteller höchst willkommen", so Onodi.

"Für uns Sozialdemokraten ist jede Nebenbahn erhaltungswürdig, wenn dies durch entsprechende Wirtschaftlichkeitsberechnungen, in denen auch ökologische Faktoren Berücksichtigung finden müssen, belegt wird. Eine Regionalbahngesellschaft könne den Weiterbestand vieler Nebenbahnen in Niederösterreich sichern. Der öffentliche Nahverkehr, die Erreichbarkeit der Regionen mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist ein gesellschaftspolitischer Auftrag. Dies ist auch und vor allem eine Frage des politischen Wollens", so LAbg. Onodi abschließend. (Schluss) fa

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