Fachverband Seilbahnen: Besonderes Augenmerk auf Brandschutzmaßnahmen

Gletscherzug-Unglück von Kaprun: Österreichische Seilbahnunternehmen und Experten analysieren Ursachen und Hintergründe vor Ort

Wien(PWK980) Anlässlich des Gletscherbahn-Unglücks von Kaprun hat der Fachverband der Seilbahnen seine vierteljährliche Ausschusssitzung nach Zell am See verlegt. Ingo Karl, Fachverbandsvorsteher, zur Sitzung am kommenden Donnerstag: "Oberste Priorität hat es jetzt für uns, gemeinsam mit allen vor Ort bereits tätigen Experten und Sachverständigen die Ursachen und Hintergründe des Unglücks restlos aufzuklären. Auf Grundlage gesicherter Erkenntnisse werden wir allfällige zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen umgehend treffen und alle strategisch sinnvollen Schritte festlegen. Ich möchte aber betonen, dass Österreichs Seilbahnen auch im internationalen Vergleich einen besonders hohen Sicherheitsstandard aufweisen."

Erik Wolf, Geschäftsführer des Fachverbandes, dokumentiert die hohen Auflagen für Österreichs Seilbahnen: "Wir investieren jährlich zwischen 3,5 und 5 Milliarden Schilling in die Sicherheit und den Komfort der Anlagen."

Bei den bevorstehenden Hauptrevisionen, die turnusmäßig alle fünf Jahre durchgeführt werden, will Karl der aktuellen Katastrophe besondere Aufmerksamkeit schenken. "Aus gegebenem Anlass werden wir unsere Mitglieder dazu aufrufen, besonderes Augenmerk auf Brandschutzmaßnahmen zu legen. Diese Aufforderung ergeht, obwohl das im Fall Kaprun spezifisch gefährliche Element des Tunnels nur 5 aller österreichischen Seilbahnen betrifft."

Genaue Daten zu Standseilbahnen und zur Gletscherbahn in Kaprun sind auf der Homepage der Wirtschaftskammer Österreich unter http://wko.at oder auf der Seite des Fachverbandes der Seilbahnen unter http://www.seilbahnen.at zu finden. (AB)

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