Forderungen des Österreichischen Seniorenrates an die Bundesregierung

Wien (OTS) - Der Vorstand des Österreichischen Seniorenrates, der durch das Bundesseniorengesetz in den Rang einer gesetzlich anerkannten Interessen- vertretung gehoben ist, hat in seiner Sitzung am 14.11.2000 gegenüber der Bundesregierung folgende Forderungen erhoben.

- Die Anrechnung früherer Pensionsanpassungen auf künftige Anpassungen wird abgelehnt.

- Für die Bezieher kleinerer Pensionen wird zusätzlich zur Anpassung plus Wertausgleich eine außerordentliche Zuwendung verlangt.

- Die volle Besteuerung der Unfallrenten, die den Unfallopfern dramatische Kürzungen bringt, wird abgelehnt.

- Bei der Kürzung der steuerlichen Absetzbeträge wird Gleichbehandlung der Pensionistinnen und Pensionisten mit den Aktiven verlangt.

- Beim Pflegegeld, welches seit 1995 nicht mehr erhöht wurde, wird für 2001 eine Einmalzahlung verlangt.

- Beim Heizkostenzuschuss wird verlangt, dass vom Bund ein einheitlicher Zuschuss für alle anspruchsberechtigten Pensionisten in Österreich gewährt wird.

- Die Ambulanzgebühr für die Zahnambulatorien wird abgelehnt.

Der Österreichische Seniorenrat, der die Interessenvertretung aller Pensionistinnen und Pensionisten, also auch der des öffentlichen Dienstes ist, fordert umgehende Aufnahme von Gesprächen mit den zuständigen Mitgliedern der Bundesregierung.

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