Arbeitslosengeld: Bures sieht neuerlichen Verrat der FPÖ an den Arbeitnehmern

Längere Anwartschaften treffen Schwächste am Arbeitsmarkt besonders hart

Wien (SK) Die Entscheidung der Regierung, die notwendige Beschäftigungsdauer für den Wiedererwerb der Anwartschaft auf Arbeitslosenunterstützung auf 28 Wochen auszuweiten, wird seitens der SPÖ entschieden abgelehnt. SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures betonte, dass damit eine beträchtliche Zahl von Arbeitnehmern, die bisher Ansprüche erwerben konnten, jede Unterstützung verlieren würde. Bures: "Das trifft sie in ihrer Existenz." Bures weiter: "Die Freiheitlichen haben einmal mehr die Interessen der Arbeitnehmer verraten." ****

Gerade die Schwächsten am Arbeitsmarkt, also Arbeitnehmer, die in unsicheren Arbeitsverhältnissen mit geringen Einkommen zurecht kommen müssen, werden zu den Betroffenen zählen, so Bures am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Jene, die ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld verlieren, könnten sich beim neuen Sozialminister bedanken, bemerkte Bures. Nach Angaben der Gewerkschaft Bau-Holz werden über 2.500 BauarbeiterInnen damit ihre Ansprüche verlieren.

Sozialminister Haupt und Finanzminister Grasser hatten sich sehr zufrieden gezeigt mit der Einigung. Bures fasste zusammen: "Den Ärmsten werden die Ansprüche auf Arbeitslosenunterstützung gestrichen und die FPÖ ist zufrieden." (Schluss) wf

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