Kollross: Frauenfeindlichkeit der Regierung wird prolongiert

Wien (SK) Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Andreas Kollross, merkte heute an, "dass die Frauenfeindlichkeit dieser Regierung durch ihr Verhalten zum Thema Mifegyne prolongiert wird". Die Konservativen, so Kollross, "haben es wieder einmal geschafft, den Frauen einen weiteren Prügel vor die Füße zu werfen und deren frauenpolitisches Weltbild in die Tat umzusetzen. Nicht anders ist es zu erklären, dass die Vertreiberfirma erklärt, dass Mifegyne in Österreich nicht vertrieben werden kann, weil eben diese Regierung kein Interesse daran hat, dass dieses Mittel in Österreich vertrieben wird", so Kollross gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die energischen Widerstände des neuen Frauenministers in diesem Bereich waren bis dato leider nicht zu hören und zu sehen. Anscheinend ist es doch nicht ganz egal, ob ein Mann oder eine Frau dieses Ressort leitet und die Argumentation des blauschwarzen Gruselkabinetts hat sich schon in den ersten Tagen ad absurdum geführt", so Kollross weiter.

"Ein Grund und ein Argument mehr, dass ein eigenständiges und unabhängiges Frauenministerium unumgänglich ist, und der neue Frauenminister mit gesenktem 'Haupt' sein Ressort so schnell als möglich wieder verlassen sollte. Die Fristenlösung ist in Österreich nach wie vor gesetzlich geregelt und deshalb auch nicht schleichend abzuschaffen. Es ist auf sachlicher Ebene unverständlich, aber verständlich als frauenfeindliche Motivation dieser Regierung, dass Mifegyne nicht länger in Österreich vertrieben wird. Die Fristenlösung als gesamtes, und Mifegyne im einzelnen, bedeutet für Frauen ein Mehr an Selbstbestimmung und ist deshalb mit aller Vehemenz zu verteidigen und umzusetzen", schloss Kollross. (Schluss) ml/mp

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