NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1999 liegt vor

Sobotka: Abfallvermeidung gegen steigende Müllmengen

St.Pölten (NLK) - Um dem Trend des Müllmengenwachstums entgegen
zu wirken, werden der niederösterreichischen Bevölkerung z.B. mit dem "NÖ Wegweiser zum Reparieren, Verleihen und Secondhandkauf" oder der "Mehrwegwindel-Aktion" Möglichkeiten zur Abfallvermeidung geboten, kommentiert Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka den dieser Tage erschienenen NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1999.

"Das Gesamtabfallaufkommen ist zwar leider im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent gestiegen. Positiv zu bewerten ist aber, dass die Altstoffmengen aus der getrennten Sammlung um 6 Prozent und die gesammelten biogenen Abfälle um 8,3 Prozent zugenommen haben", so Sobotka.

Der von der Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung beim Amt der NÖ Landesregierung herausgegebene Bericht beinhaltet die Auswertungen einer flächendeckenden Erhebung und spiegelt so die abfallwirtschaftliche Situation des Landes Niederösterreichs im Jahr 1999 wider. Die einzelnen Kapitel befassen sich unter anderem mit einer allgemeinen Darstellung der NÖ Abfallwirtschaft, mit den abfallwirtschaftlichen Daten, mit der Deponiesituation, den Kosten der Abfallentsorgung und der Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Aktion "Sei g‘scheit, vermeid´!".

Insgesamt betrug die Abfallmenge 576.982 Tonnen, wovon mehr als die Hälfte verwertbare Altstoffe (197.065 Tonnen) bzw. kompostierbare biogene Abfälle (109.752 Tonnen) sind. Die Restmüllmenge betrug 205.204 Tonnen, Sperrmüll 59.492 Tonnen und Problemstoffe 5.470 Tonnen. Jeder Niederösterreicher produzierte damit durchschnittlich 379 Kilogramm Abfall, um 22 Kilogramm mehr als im Jahr zuvor.

Den NÖ Abfallwirtschaftsbericht 1999 und Informationen zu den genannten Aktionen gibt es im Internet unter www.noe.gv.at/umwelt/abfall.htm oder beim Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Umweltwirtschaft und Raumordnungsförderung, unter der Nummer des NÖ Abfall- und Komposttelefons 02742/200-5214.

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