AKNÖ-Präsident Staudinger: Bundessozialamt nicht zerschlagen!

IESG-Standort Wiener Neustadt muss erhalten bleiben

Wien (OTS).- Gegen eine Zerschlagung des Bundessozialamtes für Wien, Niederösterreich und Burgenland (BSB) spricht sich der Präsident der Arbeiterkammer NÖ, Josef Staudinger, aus. Genau das sei aber zu befürchten, wenn die von Arbeitsminister Bartenstein geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen im BSB verwirklicht werden, so Staudinger. Konkret drohe die Ausgliederung der sogenannten "Insolvenz-Entgeltsicherung" in eine GmbH und in weiterer Folge die Schließung des Standortes Wiener Neustadt. Der AKNÖ-Präsident wörtlich: "Das ist ökonomisch wenig sinnvoll und macht zudem die Vorteile der Vor-Ort-Betreuung zunichte."

Zum Hintergrund: Minister Bartenstein hat vor ein paar Monaten bei einer Betriebsberatungsfirma ein Gutachten in Auftrag gegeben, das Einsparungs- und Rationalisierungspotenziale beim BSB erheben sollte. Dieses Gutachten liegt jetzt am Tisch und sieht vor, die Entgeltsicherung aus dem BSB auszugliedern und in eine GmbH umzuwandeln. In weiterer Folge könnte es zu einer Konzentration der Standorte kommen, wobei vom Grundsatz "1 Standort pro Bundesland" ausgegangen wird.

Davon direkt betroffen wäre Wiener Neustadt, da die Agenden in St.Pölten, Wien und Eisenstadt (!) konzentriert werden sollen. Präsident Staudinger: "Es ist widersinnig, den südlichen Raum Niederösterreichs von Wien, St.Pölten oder gar dem Burgenland aus mitbetreuen zu lassen. Noch dazu, wo der Standort-Grundsatz ohnehin zweimal durchbrochen wird." So ist beispielsweise in Vorarlberg gar kein Standort für die Entgeltsicherung, in Oberösterreich, das in seiner Größe mit NÖ vergleichbar ist, sind dagegen zwei vorgesehen.

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