Pietsch: Schließung von 90 Gendarmerieposten in NÖ - Ernst Strasser wird zum Sicherheitsrisiko

Schließung von Posten und Wachzimmern gefährdet Schutz der Bevölkerung

St. Pölten (SPI) - "Den Bedenken vieler Bürgermeister und Kommunalvertreter sowie besorgter Verantwortlicher der Gendarmerie und der Polizei gibt der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Karl Pietsch, völlig recht. Pietsch: "Die geplante Schließung von 80 - 90 Gendarmerieposten in Niederösterreich, wie von Innenminister Ernst Strasser gefordert, gefährdet die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und erfordert massiven Widerstand."****

"Es sollen, wenn es nach Ernst Strasser geht, alle Posten geschlossen werden, in denen weniger als acht Beamte Dienst versehen. In manchen Gebieten, vor allem in ländlichen Regionen, könnte es dann innerhalb von Hundert Kilometer Umkreis keine Gendarmerieposten mehr geben, geschweige denn Beamte, die Streife fahren. Es besteht bereits jetzt eklatanter Personalmangel, der sich nicht nur in den Grenzregionen gefährlich auswirkt. Nicht nur die Einwanderung Illegaler nimmt drastisch zu, ohne Gegenmaßnahmen ergreifen zu können, auch die Kriminalität wächst ständig. Die NiederösterreicherInnen sind bereits zutiefst verunsichert, sie lehnen diesen Sicherheitskahlschlag strikt ab", so der Sicherheitssprecher weiter.

"Wir werden jedes demokratische Mittel einsetzen, um diese Schließungen zu verhindern - denn diese wären eine sicherheitspolitische Katastrophe für Niederösterreich. Des weiteren ist auch die Auflösung der Sicherheitsdirektionen sicher keine sinnvolle Maßnahme. Innenminister Ernst Strasser entwickelt sich zum Sicherheitsrisiko für Niederösterreich", so Pietsch abschließend. (Schluss) sk/fa

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