Wohnbauförderung schon wieder in Gefahr

ÖGB Driemer: Auch Darlehensrückflüsse aus Wohnbauförderung müssen für Wohnbau- und Infrastruktur erhalten bleiben

Wien (GBH/ÖGB). Johann Driemer, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident lehnt jede Spekulation betreffend Wohnbauförderungsmittel ab.++++

Die jüngsten Vorstöße der blau-schwarzen Bundesregierung, Rückflüsse aus Darlehen der Wohnbauförderung ohne Einschränkung zu verwenden, bedeutet ein Fehlen von Mitteln für den Bau und kostet BauarbeiterInnen somit ihre Arbeitsplätze. Driemer kritisiert auch den zweiten Vorstoß, dem zufolge die Länder auch die Erlöse aus dem Verkauf bereits vergebener Darlehen an Banken frei verwenden sollen.

"Nicht nur, dass die blau-schwarze Bundesregierung noch immer keinen Infrastrukturfinanzierungsplan vorgelegt hat, jetzt werden Bauarbeitsplätze auch noch im Wohnbau gefährdet", ist Driemer verärgert. Er fordert eine Verwendung sämtlicher Mittel aus der Wohnbauförderung für die Errichtung neuer Wohnungen, die Altstadterhaltung, die thermische Sanierung von Altbauten sowie den Wohnungs- und Hausumbauten im Interesse des Umweltschutzes.

Driemer abschließend: "Wenn die Regierung nicht dafür sorgt, dass auch in Zukunft ausreichend Aufträge für die Bauwirtschaft vorhanden sind, dann hat sie die Verantwortung für steigende Arbeitslosenzahlen am Bau zu tragen." (aw)

ÖGB, 13. November 2000
Nr. 957

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