Muzik: FPÖ und ÖVP haben umfassende Belastungen für die Pendler zu verantworten

Die Zweigleisigkeit der beiden Parteien wird immer offensichtlicher

St. Pölten, (SPI) - "Wenn die FPNÖ in Person ihrer Klubobfrau LAbg. Rosenkranz in heutigen Aussagen Verbesserungen für Zweitwohnsitzer und somit auch für Tausende Pendler fordert, hört sich das zwar sehr schön an, aber das ist leider auch schon alles. Auch die Volkspartei fährt auf dieser Schiene, wie heutige Entlastungsforderungen für Berufspendler vom niederösterreichischen ÖAAB-Chef Alfred Dirnberger bestätigen. Denn die blauschwarze Bundesregierung ist es, die seit ihrem Bestehen eine Gesellschaftsgruppe nach der anderen schröpft. Die Pendlerinnen und Pendler sind dabei nicht verschont geblieben. Deshalb wäre es viel effektiver und glaubwürdiger, wenn die VPNÖ und FPNÖ ihren Parteifreunden des Bundes ins Gewissen reden würden - denn FPÖ und ÖVP haben, was niemand leugnen kann, umfassende Belastungen für die Pendler zu verantworten", betont LAbg. Hans Muzik.****

Seit Juni dieses Jahres wurde die Kfz-Steuer um mehr als 50 % angehoben. Wichtige Vorhaben der Verkehrsinfrastruktur liegen auf Eis oder wurden überhaupt gleich auf unbegrenzte Zeit aufgeschoben. Die Treibstoffpreise erreichen astronomische Höchstwerte, während die FP-VP-Bundesregierung zusieht. Die Österreichischen Bundesbahnen erhöhen innerhalb von 12 Monaten zum insgesamt dritten Mal empfindlich ihre Fahrpreise, während sie gleichzeitig Kürzungen ihres Leistungsangebotes anstreben. "Was macht die blauschwarze Koalition? - Erraten - sie sieht einmal mehr tatenlos zu. Wie verhalten sich dabei ihre Landesparteien? Seitens der Landesparteien - gleichgültig ob FPNÖ oder VPNÖ - wird fleißig gefordert und die Landesbürger mit schönen Verbesserungsvorschlägen konfrontiert. Eine leichte und sehr dankbare Sache, denn wenn die "schönen" Entlastungen nichts werden, ist es ja Schuld der Bundesregierung und die Landesorganisationen von FP und VP spielen ihre Unschuldsrolle weiter. Eine freche Zweigleisigkeit von FPÖ und ÖVP sondergleichen. Landespartei -Bundespartei hin oder her - letztendlich ist und bleibt es dieselbe Partei und Forderungen einer Landespartei können nur dann für seriös gehalten werden, wenn sie auch mit Druck gegenüber den Parteifreunden der Bundespartei vertreten werden. Alles andere ist ein Kasperltheater", so LAbg. Muzik.
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