LR Kranzl warnt vor "Armutsfalle"

St. Pölten (SPI) - Einer jüngsten Pressemeldung des Caritas-Präsidenten Heinz Küberl zufolge, lebten rund 900.000 Menschen in Österreich knapp unter der offiziellen Armutsgrenze. "Diese Zahlen sind äußerst bedenklich und die betroffenen Menschen leiden naturgemäß ganz besonders hart unter den unmenschlichen Sparpaketen dieser Regierung. Es gibt viele Familien, die marginal über manchen Einkommensrichtlinien liegen und so durch den Rost vieler Förderungen fallen. Für diese Familien und in besonderem Maße Alleinerzieherinnen bedeuten Verteuerungen, wie die der Autobahnvignette, der Kfz-Steuer oder das Ende der Mitversicherung der Ehefrau einen massiven Einschnitt ins Haushaltsbudget und eine existenzgefährdende Bedrohung", schließt sich die NÖ Soziallandesrätin Christa Kranzl der Meinung des Caritas-Präsidenten an.****

Auf 50.000 - 60.000 Niederösterreicher trifft diese Definition bereits zu. Sie gelten als arm. "Man kann sich vorstellen, was für diese Menschen die Kürzung der Kinderzuschläge oder der Arbeitslosenhilfe bedeuten. Diese Regierung trifft mit 100%iger Treffsicherheit die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft. Alarmierend ist, dass am meisten die alleinerziehenden Mütter betroffen sind", warnt LR Kranzl.

"Es wurde von mir ein Antrag auf eine Erweiterung des Heizkostenzuschusses für Sozialhilfeempfänger, sowie für alle Personen, die über ein Einkommen unterhalb des Ausgleichszulagenrichtsatzes verfügen, in der NÖ Landesregierung eingebracht. Obwohl die zusätzlichen Kosten für die Sozialhilfeempfänger aus meinem Budget gedeckt werden, wurde diese Anregung bis jetzt noch nicht behandelt. Dies stellt für mich jedoch ein dringendes Anliegen dar, denn der Winter hat bereits Einzug gehalten und es ist Eile geboten", betont die SP-Landespolitikerin abschließend.
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