Gaßner: Perger SPÖ unterstützt Technologiezentrum Perg!

Wirtschaft soll mitfinanzieren

Wien (SK) Die GemeindevertreterInnen der SPÖ im Bezirk Perg haben sich kürzlich intensiv mit der Idee eines Technologiezentrums befasst. Umfassende und fundierte Informationen darüber erhielten sie vom designierten Geschäftsführer Achleitner. Standort dieses Zentrums wird die Bezirkshauptstadt Perg sein. Schwerpunkte des Technologiezentrums sollen die Bautechnologie und das Baumanagement sein. Wobei laut Achleitner innovative Ideen in diesem Zusammenhang nicht nur den Baubereich betreffen müssen, sondern darüber hinaus gehen sollen. "Für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze unseres Bezirkes wird ein Technologiezentrum - aktiv und zielstrebig geführt - nur von Vorteil sein", betont der oberösterreichische SPÖ-Abgeordnete und Schwertberger Bürgermeister Kurt Gaßner.

Wirtschaft soll sich an Finanzierung beteiligen

Die Investitionskosten werden auf 50 Mio. Schilling geschätzt. Die Gemeinden des Bezirkes Perg werden sich an der Finanzierung beteiligen. Bei den öffentlichen Finanzmitteln - also Steuergeldern -sind hierbei zu 40 Prozent auch die EU, der Bund und das Land beteiligt. "Unter diesem Aspekt stellt sich die Frage, ob die Gemeinden nochmals mit Steuergeldern dieses Projekt mitfinanzieren sollen? Alle die vom Technologiezentrum profitieren werden, sollten sich auch bei der Finanzierung beteiligen. Das heißt, auch die Wirtschaft des Bezirkes. Diese hat dazu bisher aber nur Absichtserklärungen abgegeben, aber keine konkreten Zusagen gemacht", erläuterte SPÖ-Kommunalsprecher Gaßner.

Zudem sei die Beteiligung der Stadt Perg bisher zu gering. Sie steuert von den auf die Gemeinden entfallenden acht Millionen Schilling zwar 5,5 Mio. Schilling bei, sei aber die einzige Gemeinde, die über die Kommunalsteuer Rückflüsse erhält. Daher sei diese Investition für die Stadt Perg ein mittelfristiges Nullsummenspiel. Durch die Nähe des Technologiezentrums erhalte die Stadt außerdem einen Standortvorteil, da gegenüber anderen Gemeinden vermehrt Betriebsgründungen zu erwarten sind.

"Die SPÖ-GemeindevertreterInnen fordern daher eine deutlich höhere finanzielle Beteiligung der Bezirkshauptstadt Perg am Projekt Technologiezentrum, sowie eine adäquate Beteiligung der Wirtschaft. Letztere könnte durch eine der Wertschöpfung der einzelnen Betriebe entsprechende Beteiligung aller Betriebe oder eine über die Interessenvertretung Wirtschaftskammer zusammengefasste Beteiligung in gleicher Höhe erfolgen. Wenn dann immer noch ein Finanzbedarf besteht, werden sich die SPÖ-GemeindevertreterInnen für eine Beteiligung der Gemeinden des Bezirkes einsetzen", so Kurt Gaßner abschließend. (Schluss) ns/mp

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