Dirnberger fordert 4-fache Entlastung der Berufspendler

Bundes-AK soll Antrag auf amtliche Benzinpreisregelung stellen

Wien (OTS) - Anlässlich der 113. Vollversammlung der AK -Niederösterreich fordert heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) folgende Maßnahmen zur Entlastung der Berufspendler auf Grund der exorbitant gestiegenen Treibstoffpreise:

- Einführung einer amtlichen Preisregelung bei Treibstoffen, da es beim Treibstoffpreis keinen funktionierenden Markt gibt und somit ein derartiger politischer Eingriff zu Gunsten der geprellten Konsumenten gerechtfertigt ist. Dirnberger fordert dabei insbesonders die in dieser Frage Bundes-AK auf, endlich den Antrag auf Einführung der amtlichen Benzinpreisregelung beim Wirtschaftsminister zu stellen.

- Erhöhung des "kleinen Pendlerpauschales": Mit großem Getöse hat Finanzminister Grasser angekündigt, das "große Pendlerpauschale" zu erhöhen. Da die Mehrheit der Pendler wegen der Entfernung zum Arbeitsplatz aber unter das "kleine Pendlerpauschale" fällt, ist dessen Erhöhung wegen der gestiegenen Treibstoffpreise - überfällig, die bisherige Initiative Grassers war eine Alibiaktion auf Kosten der Mehrheit der Pendler.

- Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes: Wegen des Anstieges der Treibstoffpreise in den vergangenen 3 Jahren ist eine Anhebung des amtlichen Kilometergeldes von derzeit 4,90 Schilling unerlässlich für jene Arbeitnehmer, die ihren PKW dienstlich nutzen müssen.

- Wegfall der Mehrwertssteuer auf die Mineralölsteuer: Ab sofort soll auf die Mineralölsteuer keine Mehrwertsteuer mehr eingehoben werden. Dadurch könnte Benzin um 1,12 Schilling und Diesel um 0,78 Schilling sowie Ofenheizöl um 0,19 Schilling verbilligt werden. Der Finanzminister hätte dadurch keine Belastung in seinem Budget, da dieser Steuerentfall über das Mehrwertsteueraufkommen bei den überhöhten Benzinpreisen mehr als wettgemacht wird.

"Mit diesem 4-Punkte-Forderungsprogramm für die Pendler soll der Finanzminister wenigstens einen Teil seines Milliarden-Körberlgeldes aus den überhöhten Treibstoffpreisen den Pendlern rückerstatten. Der überwältigende Teil dieser Berufspendler hat keine Chance einer Alternative zum Auto, um den Arbeitsplatz zu erreichen", fordert Dirnberger eine Entlastung mit Jahresbeginn 2001.

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