Gubitzer zu Neuauflage der Pensionsdebatte unzeitig

Wien (OTS) - Offenbar braucht jeder Neueinsteiger im
Regierungsteam den Reibebaum "Pension", so äußert sich die Vorsitzende der Frauen für die Fraktion christlicher Gewerkschafter und setzt fort, die nunmehrige vom Sozialminister angezettelte Diskussion des Pensionssplittings ist eine Diskussion, die vor allem mit Frauen zu führen ist. Die Zuständigkeit für Frauenagenden befähigt den Sozialminister noch nicht, die Anliegen der Frauen auch mit weiblicher Betroffenheit vertreten zu können. Mann bleibt immer noch Mann und es wäre klug, wenn sich der Sozial- und Frauenminister schleunigst dem Gespräch und der Anhörung der betroffenen Frauen stellt, bevor wieder ins Blitzblaue hinein unausgegorene Vorschläge und Gesetzesentwürfe präsentiert werden. Es würde dies nur zu lautem Protest führen.

Bei der Moderierung der Vorschläge ist dann nur zu befürchten, dass die Anliegen der Betroffenen mehr schlecht als recht berücksichtigt werden.

Es kann in Ordnung sein, wenn ein Mann die Anliegen der Frauen vertritt, die Vertretung darf aber nicht zur Entmündigung der Frauen führen, in dem ihre Sicht der Dinge nicht schon im Vorfeld entsprechend relevant berücktsichtigt werden.

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