Vladyka: Bundesregierung muss Ausverkauf von Wald und Wasser stoppen

Auch Volkspartei und Freiheitliche in Niederösterreich haben falsche Politik der Bundesregierung bei der beabsichtigten Bundesforste-Privatisierung erkannt

St. Pölten, (SPI) - "Das Zustandekommen eines gemeinsamen Landtagsantrages von Volkspartei, Sozialdemokraten und Freiheitliche gegen das Vorhaben der Bundesregierung, rund 10 Prozent der Waldfläche der Österreichischen Bundesforste leichtfertig und fahrlässig zu verschleudern zeigt, dass die NÖ Sozialdemokraten mit ihrem strikten Eintreten gegen die Teilprivatisierung der Österreichischen Bundesforste nun auch in der Landespolitik ein Umdenken eingeleitet haben. Haben VP und FP noch bis vor wenigen Tagen die Notwendigkeit, gegen den Ausverkauf von Wald und Wasser aufzutreten, bestritten, so wird sich der NÖ Landtag in der kommenden Landtagssitzung am 16. November mit genau dieser Gefahr beschäftigen und der Bundesregierung wohl eine klare Absage erteilen", freut sich die Brucker SP-LAbg. Christa Vladyka über den Erfolg.****

So ist in diesem gemeinsamen Landtagsantrag die Forderung enthalten, dass Waldflächen mit besonderer Bedeutung sowie Nationalparke, Naturparke und strategisch wichtige Wasserressourcen nicht verkauft werden dürfen. Weiters soll bei einem allfälligen Verkauf von Besitzungen der Bundesforste so wie bisher darauf geachtet werden, dass die Substanz der Bundesforste, also der Wert der Wälder und damit das Vermögen aller Österreicherinnen und Österreicher, erhalten bleibt. Ein weiteres Anliegen der NÖ Sozialdemokraten, dass die freie Betretbarkeit des Waldes im Sinne des Forstgesetzes weiter bestehen bleibt, ist ebenso Bestandteil des gemeinsamen Antrages.

"Nichts desto Trotz bliebt die Notwendigkeit eines Volksbegehrens weiter aufrecht. Es liegt allein an der Bundesregierung, den Plan, hochwertige Waldflächen und wertvolle Trinkwasserreserven ohne Rücksicht auf die Folgen an private Konzerne und ausländische Investoren zu verkaufen, aufzugeben. Der öffentliche Druck muss aufrechterhalten bleiben. Deshalb sind alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher aufgerufen, die Forderungen zur Einleitung eines Volksbegehrens gegen den Ausverkauf von Wald und Wasser zu unterstützen. Dafür können noch bis zum 30. November entsprechende Unterstützungserklärungen in jedem Gemeindeamt abgegeben werden. Unterschreiben bedeutet die Interessen unseres Landes zu wahren, das Naturerbe unserer Wälder zu schützen und die Trinkwasserreserven für künftige Generationen zu bewahren, so LAbg. Christa Vladyka abschließend.
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