Wissenschaftliche Leistungen von Frauen aufzeigen BILD

LR Schmid eröffnete Ausstellung am BG Feldkirch

Feldkirch (VLK) - "Wir wollen Jugendlichen beider
Geschlechter bewusst machen, welch große wissenschaftliche Leistungen Frauen auf dem Gebiet der Mathematik, der Physik,
der Kristalografie oder der Biologie erbracht haben. Auf
diese Weise möchten wir vor allem Mädchen motivieren, technisch-naturwissenschaftliche Studien zu belegen." Das
sagte Landesrätin Greti Schmid gestern, Donnerstag, bei der Eröffnung der Ausstellung "Frauen in der Wissenschaft" am Bundesgymnasium Feldkirch. ****

Wissenschaftliche Forschung sei im öffentlichen
Bewusstsein eine männliche Domäne, so Schmid: "Erst langsam,
im ausgehenden 20. Jahrhundert, haben Frauen auch in der wissenschaftlichen und technologischen Forschung zu ihrer Eigenständigkeit gefunden. Wissenschafterinnen sind heute
nicht länger eine Ausnahmeerscheinung, sondern spielen eine gleichberechtigte Rolle in der Wissenschaftsgeschichte."

Dennoch ist auch in wissenschaftlichen Berufen der
Frauenanteil in der Hierarchie nach oben abnehmend: Er
beträgt im europäischen Mittel in den unteren
wissenschaftlichen Berufen 23 Prozent, bei
Assistenzprofessorinnen 14 Prozent und bei ordentlichen Professorinnen nur fünf Prozent. Schmid: "Deshalb ist es unerlässlich, Maßnahmen zu entwickeln und zu erproben, die
sowohl bei den Mädchen als auch im Umfeld zu einer
Veränderung und Erweiterung des weiblichen Berufswahl-
Spektrums beitragen."

Die Ausstellung "Frauen in der Wissenschaft" am BG
Feldkirch wird im Rahmen der Impulswoche für Mädchen gezeigt,
die vom Frauenreferat des Landes gemeinsam mit dem
Mädchenzentrum "AmaZone" veranstaltet wird.
(gw/MoMa/dig,nvl)

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