Autobusgewerbe: KV-Löhne steigen um 2,2 Prozent

Branche über weitere Entwicklung der Verkehrsverbünde unter Druck

Wien (PWK 970) Die Kollektivvertragsverhandlungen für die Dienstnehmer in privaten Autobusunternehmungen sind mit einer 2,2 prozentigen Erhöhung der KV-Löhne und Zulagen abgeschlossen worden. Die neuen KV-Löhne treten mit 1.1.2001 in Kraft.

Fachverbandsvorsteher KommRat Karl Molzer stellt zu diesem Verhandlungsergebnis fest, dass der KV-Abschluss knapp an der Inflationsrate liege und damit für die Busbranche wirtschaftlich noch vertretbar sei. Die Busunternehmer stünden nicht zuletzt durch die Dieselpreiserhöhungen wirtschaftlich stark unter Druck. Allein im Jahr 2000 seien die Treibstoffkosten um rund 60 bis 70 % gestiegen.

Dazu komme die Verunsicherung der Branche über die weitere Entwicklung der Verkehrsverbünde und die vom Familienministerium forcierte Neuregelung der Schülerfreifahrt im öffentlichen Verkehr:
"Der beinharte Verdrängungswettbewerb setzt die Busunternehmer immer stärker unter Druck. Wir können daher Preisdiktaten der öffentlichen Hand im Bereich der Schülerfreifahrt nicht mehr länger zusehen. Seit 1996 blockiert das Familienministerium eine Erhöhung der Tarife für die Schülerfreifahrt im öffentlichen Verkehr. Wenn der neue Schülerverrechnungstarif nicht zumindest die Kostenerhöhungen der letzten vier Jahre berücksichtigt, werden die Busunternehmer nur schwer in der Lage sein, die Schülerfreifahrt im bisherigen Ausmaß aufrecht zu erhalten", betont Fachverbandsvorsteher Molzer. (hp)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Geschäftsführer Dr. Josef Moser
Tel.: (01) 50105/3170
Fax.: (01) 50105/283

Fachverband der Autobusunternehmungen

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK