Fiala: Mietervereinigung lehnt Verkauf von Genossenschaftswohnungen strikt ab

Massive Verschlechterungen und Verteuerung drohen für Mieter

Wien (SK) Massiven Protest gegen die Pläne der Regierung, Genossenschaftswohnungen des Bundes zu Spekulationsobjekten zu machen, erhob am Freitag die Mietervereinigung Österreich. Gegenüber dem Pressedienst der SPÖ unterstrich Gabriela Fiala, Generalsekretärin der Mietervereinigung, dass es bei der Umsetzung der Regierungspläne zu "gravierenden Verschlechterungen und Verteuerungen für die Mieter" kommen würde. Bisher müssen alle Mittel, die eingenommen werden, laut Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz wieder in den Wohnungskreislauf zurückfließen. "Wenn dies nun wegfallen soll und Gewinne entnommen werden dürfen, gibt es keinen Unterschied mehr zum privaten Wohnungsmarkt, wo möglichst hohe Renditen für die Eigentümergesellschaften lukriert werden sollen", so Fiala. ****

Die Mietervereinigung lehnt daher diese Regierungspläne entschieden ab. Außerdem stehe diese Vorgehensweise in scharfen Kontrast zu den Wahlversprechen von FPÖ und ÖVP, die immer wieder von einer Verbilligung des Wohnens gesprochen haben. "Bisher hat es überhaupt noch keine Maßnahmen gegeben, wodurch Wohnen billiger wird. Im Gegenteil - alle Maßnahmen der blau-schwarzen Regierung führten bisher zu Verteuerungen und stehen im krassen Widerspruch zu den Ankündigungen FPÖ- und ÖVP-Vertretern", schloss Fiala. (Schluss) ns

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