Steigende Auslastung der Volksoper Wien unbestritten

Wien (OTS) - Zur Diskussion über die angebliche Krise der
Volksoper Wien teilt Georg Springer in seinen Funktionen als Geschäftsführer der Bundestheater-Holding und als Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksoper Wien GmbH am 10.11.2000 folgendes mit:

1. Die von der Direktion der Volksoper Wien am 9.11.2000 veröffentlichten Auslastungszahlen stimmen mit den Controlling-Ergebnissen der Bundestheater-Holding überein. Demnach wird eine Sitzplatzauslastung von 72 Prozent im September (Gesamtauslastung inkl. Stehplätze 70 Prozent) und 79 Prozent im Oktober (Gesamtauslastung inkl. Stehplätze 77 Prozent) bestätigt. Das entspricht einer Steigerung der Auslastung um mehr als 5 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das positive Ergebnis ist ein Erfolg der Direktion der Volksoper Wien und kein medial kolportierter "Trick, um die Auslastung hinaufzuschrauben". Der Theaterpraxis entsprechend, werden bei der Berechnung von Auslastungszahlen Schließtage selbstverständlich nicht berücksichtigt!

2. Es ist auszuschließen, dass sich Mitglieder des Aufsichtsrates der Volksoper Wien GmbH - - über ihre im Bundestheaterorganisationsgesetz festgelegte Informationspflicht gegenüber den sie entsendenden Stellen hinaus - mit Warnungen vor einer Krise an Politiker gewandt haben, ehe der Aufsichtsrat der Volksoper Wien GmbH zusammengetreten ist und dort über die von der Direktion der Volksoper vorzulegende Finanzplanung für die kommenden Spielzeiten berät. Die Sitzung des Gremiums findet aber erst am 24. November um 14 Uhr statt, den Mitgliedern des Aufsichtsrates ist die dabei vorzulegende endgültige Budgetplanung heute noch gar nicht bekannt.

3. Gerüchte über eine vorzeitige Auflösung des Vertrages mit Direktor Dominique Mentha sind reine Spekulationen und entbehren aus Sicht der Bundestheater-Holding jeder Grundlage.

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