AK Wien Vollversammlung: Mehr Leistungen für die Mitglieder - bei gleichem Budget

Wien (AK) - "Mehr und neue Leistungen für die AK Mitglieder bei praktisch gleichbleibenden Einnahmen", so umriss AK Direktor Josef Cerny auf der 132. Vollversammlung der Arbeiterkammer Wien das Budget für das Jahr 2001. Die AK finanziert sich ausschließlich durch die Beiträge ihrer Mitglieder. Das garantiert ihre Unabhängigkeit. Rund 90 Prozent der Einnahmen aus der Kammerumlage werden auch 2001 wieder direkt an die Mitglieder zurückfließen, betonte Cerny in seinem 16. und letzten Budgetbericht als Direktor der AK Wien. Josef Cerny wird, nach 38 Jahren Tätigkeit in der AK, mit Jahresende in Pension gehen. ****

Die AK Wien wird 2001 aus den Beiträgen ihrer Mitglieder 930 Millionen Schilling einnehmen. Das sind nur fünf Millionen Schilling oder 0,5 Prozent mehr als im Budget des Jahres 2000. Um die Ausweitung der Leistungen für ihre Mitglieder zu finanzieren, mussten Rücklagen in der Höhe von 18 Millionen Schilling aufgelöst werden. Die Leistungen im Einzelnen: 200 Millionen Schilling für den Rechts-und Sozialbereich, 170 Millionen Schilling für den Bereich Wirtschaft, Umwelt und Konsumentenschutz und 250 Millionen Schilling für den Kultur-, Bildungs- und Freizeitbereich. Des weiteren sind mehr als 140 Millionen Schilling für Zuwendungen, Unterstützung und Betreuung, wie Wohnbaudarlehen, Lehrlingsbeihilfen oder Stipendien vorgesehen.
"Auch 2001 werden rund 90 Prozent der Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen wieder direkt an die Mitglieder zurückfließen", erklärte Cerny. Nicht eingerechnet ist dabei das Geld, das die AK für ihre Mitglieder herausholt: Allein 1,7 Milliarden Schilling erhalten die Mitglieder durch Interventionen oder die Rechtsvertretung des AK Rechts- und Sozialbereichs. Dazu kommen noch die Leistungen, die die AK als Interessenvertretung für alle ArbeitnehmerInnen erbringt. "Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bekommen weit mehr von ihrer AK als sie Beiträge zahlen", sagte Cerny.

Trotz der ständig steigenden Leistungen der AK für ihre Mitglieder konnten die Ausgaben für den Sachaufwand um 1,2 Prozent gesenkt werden. "Das zeigt unser Bemühen um Sparsamkeit in allen Bereichen", betonte Cerny.

In seinem Bericht an die Vollversammlung hob Cerny hervor, dass der Betriebs- und Verwaltungsaufwand nur 4,6 Prozent der Ausgaben ausmacht. Ein Großteil dieser Ausgaben fließt in die bessere Vernetzung der AK-Außenstellen und in den Ausbau des Internetangebotes. "Diese Investitionen kommen letztlich wieder der verstärkten und verbesserten Kommunikation der AK mit ihren Mitgliedern zugute", sagte Cerny. Die Kosten für die AK Selbstverwaltung machen nur rund 0,8 Prozent der Ausgaben aus.

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