Reitsamer: 1,5 Prozent Pensionserhöhung bringt Realeinkommensverlust

SPÖ-Pensionistensprecherin wendet sich gegen den Haupt-Vorschlag - Pensionserhöhung muss mindestens im Ausmaß der Inflationsrate ausfallen

Wien (SK) SPÖ-Pensionistensprecherin Annemarie Reitsamer wendet sich gegen die von Sozialminister Haupt angekündigte Pensionserhöhung von maximal 1,5 Prozent. Sie wies darauf hin, dass damit Pensionistinnen und Pensionisten Realeinkommensverluste hinnehmen müssten, zumal die Inflationsrate deutlich über diesem Wert liege. Reitsamer schließt sich der Forderung der Pensionistenorganisation PVÖ an, die sich für eine Erhöhung der Pensionen mindestens im Ausmaß der Inflationsrate ausspricht. ****

Kritik übte Reitsamer am neuen Sozialminister. Sie wirft ihm vor, "widerstandslos die unsoziale Belastungspolitik der blau-schwarzen Regierung zu vollziehen". Reitsamer: "In dieser Regierung gibt es überhaupt kein soziales Gewissen. Haupt konnte sich bisher nie durchsetzen, nicht bei der Sperre des Arbeitslosengeldes und nicht bei der Pensionsanpassung. Die Leidtragenden eines schwachen Sozialministers sind die Arbeitnehmer und Pensionisten." (Schluss) wf

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