ÖGB-PensionistInnen: Wir fordern mehr als 1,5 Prozent

Schüssel und Grasser sollen endlich ein anständiges Angebot machen

Wien (ÖGB). Nachdem Sozialminister Haupt laut einer APA-Meldung heute, Freitag, erklärt hatte, an der Gesamthöhe von durchschnittlich 1,5 Prozent bei der Pensionsanpassung sei nicht mehr zu rütteln, konterte Hans Schmölz, der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen: "Für uns steht jedenfalls fest, dass wir dieses beschämende Angebot sicher nicht akzeptieren werden."++++

Mit den von der derzeitigen Regierung angebotenen 1,5 Prozent
werde die Teuerung nicht ausreichend abgegolten. Und, so Schmölz weiter, die vielen anderen sozialen Härten mit denen die PensionistInnen Österreichs derzeit konfrontiert würden, wie etwa die Erhöhung der Rezeptgebühr oder die hohen Heizölpreise, würden mit dieser geringen Anpassung sicher nicht erträglicher gemacht.

"Wir verlangen, dass sich Bundeskanzler Schüssel und
Finanzminister Grasser mit uns an einen Tisch setzen, um für die PensionistInnen ein faires Angebot auszuhandeln. Einmalzahlungen können wir nicht akzeptieren, statt dessen müssen die 1,5 Prozent so aufgestockt werden, dass die Inflation abgegolten wird", erklärte der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen abschließend. (hk)

ÖGB, 10. November 2000
Nr. 951

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