Pumberger fordert Importverbot für Rindfleisch

Verfütterungsverbot von Tiermehl an Nutztiere

Wien, 2000-11-10 (fpd) - Ein Importverbot für Rindfleisch aus Staaten mit BSE-Fällen forderte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher und Obmann des parlamentarischen Gesundheitsausschusses Dr. Alois Pumberger. ****

"In Spanien ist die Einfuhr von Rindfleisch aus Großbritannien, Portugal und der Schweiz bereits verboten, seit Mittwoch auch für solches aus Frankreich. Anlaß sind die jüngsten Fälle der Rinderseuche BSE. Auch in Deutschland häufen sich jetzt die Forderungen nach einem umfangreichen Importstopp", erläuterte Pumberger.

"Das nationale Gesundheitsinteresse muß Vorrang haben, auch wenn wirtschaftliche Interessen dagegen sprechen. Daher muß auch die Forderung nach einem Importverbot für Rindfleisch aus Staaten, in denen BSE aufgetreten ist, legitim sein", meinte Pumberger. "Es muß aber auch die Überlegung angestellt werden, daß Rindfleisch nicht über Umwege aus anderen EU-Staaten undeklariert nach Österreich eingeführt wird", gab Pumberger zu bedenken.

"Abschließend muß man sich auch die Frage stellen, ob es weiterhin zulässig sein soll, daß Pflanzenfressern Tiermehl verfüttert wird. Insbesondere vor dem Hintergrund, daß die Verfütterung an Wiederkäuer zwar verboten ist, dennoch aber etwa in Frankreich immer wieder Fälle auftreten, wo Rindern ‚zufällig‘ und ‚unbeabsichtigt‘ Tiermehl zum Futter beigemengt wird. Das Verfütterungsverbot für Tiermehl sollte daher auf alle Nutztiere ausgedehnt werden", schloß Pumberger. (Schluß)

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