Bericht zur sozialen Treffsicherheit: Abschaffung der Familienbeihilfe für Studierende nicht empfohlen

Wien (OTS) - Laut der heutigen Aussendung von Univ.- Prof. Dr. Wolfgang Mazal wäre die einzige Alternative zur Einführung von Studiengebühren die Streichung der Familienbeihilfe für Studierende gewesen. "Zumindest am 18. September - an diesem Tag wurde der Bericht zur sozialen Treffsicherheit veröffentlicht - hat Professor Mazal noch eine ganz andere Position vertreten. Auf Seite 59 des Berichts kann jeder nachlesen, dass von der Expertenkommission eine Streichung der Familienbeihilfe, auf Grund der Gefahr der Verschlechterung der Treffsicherheit und der Erhöhung des Verwaltungsaufwands, nicht empfohlen werden kann", so ÖH Vorsitzender Martin Faißt. "Es ist schwarz auf weiß nachzulesen, dass die Streichung der Familienbeihilfe aus Sicht der Expertenkommission nicht in Frage kommt."

Durch die Einführung von Studiengebühren werden die Familien massiv belastet. "Dies als sozialen Ausgleich zwischen Jungfamilien und älteren Familien zu verkaufen ist mehr als fragwürdig", so Faißt. "Zu den Kosten für den Kindergarten kommt mit Einführung der Studienbeihilfen ein zusätzlicher Faktor, der die Familien finanziell belastet."

"Die Behindertenmilliarde wird von der Regierung derzeit medial groß verkauft - vergessen wurde dabei wieder auf die Studierenden." so Martin Faißt. Es ist noch kein Wort von Frau Gehrer gefallen, dass dein Teil des Geldes auch den Universitäten zukommen soll. "Investitionen, um die Universitäten in Österreich behindertengerecht auszustatten, sind mehr als überfällig."

"Durch die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen ist der Bildungs- und Wissenschaftsstandort Österreich massiv gefährdet. Regieren heißt auch Zukunft sichern - ohne Förderung der Bildung in Österreich wird dies nicht möglich sein", so Faißt abschließend.

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