Pumberger: Drogenbericht 2000 bestätigt freiheitliche Kritik!

Statistik geschönt durch Hostasch's Grenzmengenverordnung

Wien, 2000-11-07 (fpd) - "Der Drogenbericht 2000 bestätigt eindeutig die FPÖ-Kritik aus dem Jahre 1997, daß die damalige Hebung der Grenzmengen durch die ehemalige Sozialministerin Eleonore Hostasch lediglich die Drogenstatistik, nicht aber die Drogensituation in Österreich verbessern würde", meinte heute der freiheitliche Gesundheitssprecher Abg. Dr. Pumberger. ****

"Mit 01.01.1998 trat die neue Grenzmengenverordnung in Kraft, mittels derer die Untergrenze einer großen Menge (Grenzmenge) festgelegt wird. An diese Grenzmengen knüpft das Suchtmittelgesetz seine Strafbestimmungen. Bei Heroin etwa wurde damals die Grenzmenge von 0,5 auf die heute geltenden 5 Gramm verzehnfacht. Allerdings handelt es sich dabei um die Reinsubstanz. Gestreckt - und somit für den illegalen Markt tauglich - ergibt dies eine noch größere Menge", erläuterte Pumberger.

"Es ist also nicht verwunderlich, daß die Zahl der Anzeigen seit 1997 gesunken sind. Eigentlich ist es sogar erschreckend, daß etwa bei Kokain jene Anzahl von Anzeigen erreicht wurde, die wir auch schon 1997 hatten. Ein Zeitpunkt also, zu dem noch niedrigere Grenzmengen in Österreich galten", kritisierte Pumberger.

Zusammenfassend könne gesagt werden, daß der Bericht 2000 einmal mehr aufzeige wie notwendig eine Überarbeitung der Grenzmengenverordnung in Österreich sei. "Niemand verlangt die Absenkung auf die 0,5 Gramm Heroin aus dem Jahre 1997. Aber auch deutsche Experten sind der Ansicht, dass 3 Gramm eine ausreichende Untergrenze einer großen Menge darstellen", schloß Pumberger. (Schluß)

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