Feurer: Bundesforste - Rosstäuscher unterwegs bei ÖVP und FPÖ

Bundesforste verkaufen großflächig und ohne Rücksichtnahme auf die Käufer

St. Pölten, (SPI) - "Rosstäuscher unterwegs", kommentiert SPNÖ-Umweltsprecher heutige Aussagen von FP-Abgeordneten Waldhäusel zu einem gemeinsamen Antrag der ÖVP und der Freiheitlichen zur Privatisierung der Bundesforste. Aus vielen bereits vorliegenden Verkaufsausschreibungen der Bundesforste geht eindeutig hervor, dass bei dem gegen die Interessen Österreichs und der Bevölkerung gerichteten Verkauf von Wald und Wasser keine Rücksichtnahme auf die etwaigen Käufer genommen wird. Die Ausschreibungen lauten auf ganze Jagden, auf Tausende Hektar beste Waldstücke zu Verkaufspreisen mit zweistelligen Millionenbeträgen. Welcher kleine Landwirt soll sich dies leisten können?", kritisiert Feurer das offensichtliche Vorhaben von ÖVP und FPÖ in NÖ, die Umstände um den Verkauf der Bundesforste-Wälder zu verschleiern.****

"Damit ist klargestellt, dass die blauschwarze Bundesregierung, welche diese Waldverkäufe angeordnet hat, weder die kleinen Landwirte bevorzugt, noch eine derartige Zielsetzung verfolgt. Als Käufer werden demnach finanzkräftige Private oder Firmen, welche zweistellige, ja dreistellige Millionenbeträge mit Leichtigkeit aufbringen können, bevorzugt. Weiters ist auch klar, dass es nicht zu kleinen ‚Arrondierungen‘ kommt, sondern nur große, wirtschaftlich nutzbare und gewinnbringende Waldflächen verkauft werden sollen. Kein Investor ist am Kauf eines Schutzwaldes gegen Lawinen oder Muren, kein Privater ist am Kauf eines unzugänglichen Steilwaldes interessiert", führt Feurer weiter aus.

"Einmal mehr wird die Zielrichtung von ÖVP und Freiheitlichen in Sachen Bundesforste klar: Einige wenige aus der Umgebung der blauschwarzen Koalition oder ausländische Investoren sollen Wald und Wasser billigst aufkaufen können - hier wird das Vermögen aller Österreicher leichtfertig verscherbelt und künftige Generationen müssten sich dann betreffend Zugang und Nutzung der Wälder und des Wassers bei den neuen privaten Eigentümern anstellen. Dagegen gilt es Widerstand zu leisten, dies muss verhindert werden", so der SPNÖ-Umweltsprecher abschließend.
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