HÖHERE STERBLICHKEIT DURCH INFLUENZA - BILD (web)

Menschen über 65 sind besonders gefährdet

Wien (OTS) - Sich endgültig von seinen Lieben und der vertrauten Umgebung wegen einer Influenza (vulgo Grippe) verabschieden zu müssen, ist nicht gottgegeben oder ein Schicksalsschlag. Eine Influenzaimpfung ist die einfachste und wirksamste Möglichkeit, dieses Risiko und eine Infektion zu vermeiden. Zumal es einen neuen Influenza-Impfstoff gibt, der speziell für Menschen über 65 zugeschnitten ist und sie noch besser vor der Ansteckung schützt. Nicht umsonst lauten die offizielle Empfehlungen, Personen über 60 gezielt gegen Influenza zu impfen.

Dass es bedingt durch diese Infektionskrankheit zu Todesfällen kommt, ist eindeutig durch Statistiken erwiesen: In Österreich starben in 25 Jahren mehr als 30.000 Menschen an den Folgen einer Influenza; allein in der Saison 1997/1998 waren es etwa 2000 Todesfälle. Im Vergleich zu Jahren ohne Influenzaepidemie sterben in den 'Influenzajahren' 1.000 bis 2.000 Menschen mehr. Werden die jährlichen Sterbefälle mit den Zeitpunkten der Grippewelle (Höhepunkt zum Jahreswechsel) in Beziehung gesetzt, lässt sich der Anstieg deutlich erkennen (siehe Grafik).

Die Übersterblichkeit durch die Influenza betrifft vor allem die älteren Jahrgänge. Mit zunehmendem Alter steigt die Gefahr, an den Folgen einer Influenzaerkrankung zu sterben. Die Todesfälle unter den über 65jährigen während einer Influenzaepidemie lassen die Gesamtsterbezahlen des betreffenden Jahres hinaufschnellen - sind also keine bloß vorgezogenen Sterbefälle. Zum Höhepunkt der Influenzawelle 1998/1999 war in Wien von 28.000 Neuerkrankten jede/r Siebente 65 Jahre oder älter. Das entspricht einem Anteil von 14%. Aber: mehr als 80% aller Influenzatoten kamen aus dieser Altersgruppe. Denn ältere Menschen sind häufig auch anderweitig krank. Zweiter Grund für die hohe Todesrate: bei 90% der Älteren besteht die Gefahr, im Anschluss an die Influenza noch eine Lungenentzündung zu bekommen.

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