OMV-Konzernbetriebsrat berät weitere Vorgangsweise

Volle Unterstützung der Gewerkschaften abgesichert

Wien (GPA/ÖGB). Nachdem vergangene Woche in einem mehrstündigen Gespräch ein Arbeitskonflikt wegen drohender Verschlechterungen in Teilbereichen der OMV vorerst abgewendet werden konnte, trat gestern der Konzernbetriebsrat der OMV zu einer fünftägigen Klausur am Semmering zusammen, um die weitere Vorgangsweise zu beraten.++++

Hauptdiskussionspunkt wird die weitere Strategie des Betriebsrates im aktuellen Umstrukturierungsprozeß des Unternehmens sein. An den Beratungen nehmen Betriebsräte aller österreichischen und internationalen Standorte und aller Tochterunternehmen der OMV teil. Neben der aktuellen Diskussion werden ÖIAG-GD-Stv. Dr. Johannes Ditz und AR-Präsident Dr. Oskar Grünwald mit Grundsatzbeiträgen zur Situation in der ÖIAG und zur Rolle von Aufsichtsräten auf der Klausur präsent sein. Weitere Themen werden Mobbing am Arbeitsplatz und Chancengleicheit im Unternehmen sein.

Der Vorsitzende des Zentralbetriebsrates, Ing. Leopold Abraham, zeigte sich vor Beginn der Klausur optimistisch, dass die ursprünglichen Maßnahmen samt damit verbundener arbeitsrechtlicher Verschlechterungen von Teilbereichen verhindert werden können. Er hob die große Solidarität der Belegschaft hervor, die bei allen bisherigen Aktionen klar zum Ausdruck kam. Trotz einer vorläufigen Vereinbarung mit dem Vorstand könne sicher noch keine Entwarnung gegeben werden, so Abraham.. Die OMV-Belegschaft kann sich auch der Unterstützung aller in der OMV vertretenen Gewerkschaften (GPA, GMT, Chemie) sicher sein. Noch am Dienstag holte sich Abraham in einem Gespräch die volle Unterstützung von GPA-Vorsitzenden Hans Sallmutter.

Zum Abschluss der Klausur wird es am Freitag, den 10.11. eine gemeinsame Erklärung über die weitere Zukunft und die weitere Vorgangsweise des Konzern und Zentralberiebsrats der OMV geben.(ff)

ÖGB, 7. November 2000
Nr. 929

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