Gewerbeverein: Merkwürdige Paradoxie in der Wehrpolitik

Wien (OTS) - Der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) kann der Scheibner-Idee, die Wehrpflicht auf drei Monate zu verkürzen, sehr viel abgewinnen. Eine Annäherung an die NATO bedarf wohl der Professionalität eines Berufsheeres. Die Bedrohungslage hat sich drastisch gesenkt. Eine Wehrpflicht für Männer und Frauen von drei Monaten ist in diesem Umfeld mehr als überfällig.

Seltsam ist es allerdings, dass es danach drei Kategorien von Wehrpflichtigen bei der Pensionsregelung geben wird:

  • Jene denen man ihren Dienst für das Vaterland in einer Länge bis zu 13 Monaten (Tschechoslowakei-Krise) mit radikaler Streichung Ihrer Pensionsanwart-schaftszeiten dankt, weil sie nach dem 1.10.1945 geboren wurden.
  • Jene, die vor dem 1.10.1945 geboren wurden und die diese Zeiten voll angerechnet erhalten.
  • Jene, die künftig drei Monate Wehrdienst leisten und die restliche Zeit aus ihrer Erwerbsarbeit Pensionsjahre lukrieren.

Im Sinne Gorbatschows kann man nur abwandeln: "Wer dazwischen geboren ist, den bestraft die Bundesregierung."

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