Gentechnik in Lebensmitteln - ein Schwerpunkt der österreichischen Lebensmittelkontrolle - Tortilla Chips

Bundesminister Haupt und Gesundheitsstaatssekretär Waneck starten neue Schwerpunktaktion und weisen verschärfte Kontrollen an

Wien (OTS) - Untersuchungen auf gentechnisch veränderte Lebensmittel werden seit 1997 durchgeführt. Beginnend mit 1998 erfolgte jedes Jahr eine Schwerpunktsaktion im Rahmen der Lebensmittelkontrolle. Insgesamt wurden seit Beginn der Untersuchungen mindestens 800 Proben auf gentechnisch veränderte Zutaten analysiert.

Über die Lebensmittelaufsicht in den Bundesländern wurde unverzüglich eine Überprüfung der betroffenen Erzeugnisse, Tortilla Chips ( Maischips), auf Verunreinigung mit der Maissorte Monsanto GA21 veranlasst.

Diese Maissorte Monsanto GA 21 hat in Europa weder eine Zulassung nach der Richtlinie 90/220/EG noch eine nach der Verordnung (EG) Nr. 258/97 über neuartige Lebensmittel. Das Inverkehrbringen von Lebensmitteln mit einer Zutat aus diesem Mais oder mit einer mit diesem Mais verunreinigten Zutat ist daher keinesfalls zulässig.

Die routinemäßige, stichprobenartige Kontrolle von Lebensmitteln auf gentechnisch veränderte Zutaten umfasst auch aus Nicht - EG-Ländern importierte Lebensmittel. Auch nicht zugelassene, gentechnisch veränderte Zutaten werden zum Großteil mit dem Screening auf gentechnische Veränderungen miterfasst. In konkreten Verdachtsfällen wird der spezifische Nachweis durchgeführt, der allerdings nur mit sehr großem Aufwand möglich ist.

Bundesminister Haupt und der zuständige Gesundheitsstaatssekretär Univ. Prof Dr. Reinhart Waneck stehen völlig auf der Seite der Konsumenten. Es wird eine Schwerpunktaktion gestartet, Lebensmittel auf Inhalte gentechnisch veränderter Bestandteile strengstens zu überprüfen und darüber hinaus die Qualtität der Lebensmittel generell, insbesondere auch bei den Fischprodukten, zu überprüfen, damit sich auch in der Vorweihnachtszeit die Konsumenten darauf verlassen können, keine genmanipulierten sondern ausschließlich hochqualitative Waren zu erhalten.

Bundesminister Mag. Haupt und Staatssekretär Waneck haben die Lebensmittelaufsicht in den Ländern und die Untersuchungsanstalten angewiesen, in einer weiteren Schwerpunktaktion auf die illegale Verwendung von gentechnisch verändertem Mais zu kontrollieren.

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