Agenda 21: Ein Internationales Netzwerk entsteht BILD

LH Sausgruber: Kooperation und Vernetzung sind Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft

Bregenz (VLK) - "Wir knüpfen ein Netz" - unter diesem
Motto stand das Symposium der Bodensee Agenda 21, das heute,
Montag, im Bregenzer Festspiel- und Kongresshaus stattfand.
In seiner Begrüßungsrede betonte Landeshauptmann und IBK-Vorsitzender Herbert Sausgruber die Notwendigkeit der überregionalen Zusammenarbeit und Vernetzung: "Die Bodensee
Agenda 21 soll quasi als Bindeglied zwischen lokalen und
staatlichen Agenda-Bemühungen über die Ländergrenzen hinweg helfen, in der Bodenseeregion Nachhaltigkeitsinitiativen zu fördern, zu unterstützen und untereinander zu koordinieren."
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Die Agenda 21 ist ein umfangreiches weltweites
Aktionsprogramm für eine umweltverträgliche, nachhaltige Entwicklung. Sie wurde von mehr als 170 Staaten auf der
Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro verabschiedet. Ergänzend dazu wurden weltweit in hunderten
Städten und Gemeinden sogenannte "Lokale Agenda-Prozesse" initiiert. "Die Internationale Bodenseekonferenz (IBK)", so Sausgruber, "hat zu diesem Zweck eine eigene
Projektsteuerungsgruppe eingesetzt, die sich aus Vertretern
aller Mitgliedsländer und -kantone zusammensetzt."

Nachhaltige Entwicklung: Beispiel Firma Häusle

Als ein Beispiel für das Potential, das im Gedanken der Nachhaltigen Entwicklung steckt, nannte der Landeshauptmann
ein aktuelles Faktor 10-Projekt des Vorarlberger Entsorgungsunternehmens Häusle in Lustenau: dort wurde eine ambitionierte Marktstrategie entwickelt, die nicht nur außergewöhnlichen unternehmerischen Erfolg (sprich Profit und Marktanteile) garantieren, sondern gleichzeitig
Nachhaltigkeits-Know How entwickeln soll, das - einmal in die
Tat umgesetzt - ein gefragter Exportartikel werden könnte. Sausgruber: "Wenn es tatsächlich gelingt, dass Nachhaltigkeit
zu einem positiven Wettbewerbsfaktor wird, dann sind wir auf
dem richtigen Weg."
(tm/dig,nvl)

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