Brauner zu Bartenstein: Zahlenspiele auf Kosten der Wirtschaft

Bartenstein soll Strasservorschläge aufgreifen

Wien, (OTS) Die am Montag bekanntgewordenen Pläne von Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein in bezug
auf die Zuwanderung von sogenannten Schlüsselarbeitskräften lösen bei Wiens Integrationsstadträtin Mag. Renate Brauner nur Verwunderung aus: "Bei dem Bartenstein-Vorschlag handelt es sich
um nichts Anderes als Zahlenspiele, die nicht nur irreführend
sind, sondern auch an den Bedürfnissen der Wirtschaft völlig vorbeigehen. Denn weder die Quote für Kosovoflüchtlinge noch die Quote für mündige Minderjährige wären für das Jahr 2001 vorgesehen und können daher nur als "virtuelle Quotenplätze" betrachtet werden: "Hier werden Plätze verteilt, die gar nicht mehr vorhanden sind", zeigt Brauner auf.****

In diesem Zusammenhang forderte Brauner Bartenstein neuerlich auf, die Vorschläge seines Parteifreundes, Innenminister Dr. Ernst Strasser, aufzugreifen und sowohl bei der Familienzusammenführung, als auch bei den Quoten für Schlüsselarbeitskräfte einer Erhöhung zuzustimmen: "Wenn Bartenstein im Interesse der Humanität und im Interesse der Wirtschaft handeln will, hat er keine andere Wahl,
als diese Vorschläge umzusetzen", betonte Brauner. (Schluss) kat

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