Kuntzl zu Spitzelaffäre: Haider panisch angesichts objektiver Ermittlungen

Wien (SK) Die FPÖ tue sich offenbar sehr schwer damit, dass in der Spitzelaffäre objektiv ermittelt werde, sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Montag zu den erneuten Attacken von FPÖ-Altparteiobmann Jörg Haider gegen Innenminister Strasser. Im Gegensatz zum Justizminister, der mit seiner Aussage, wonach Haider über jeden Verdacht erhaben sei, offenbar bereits den Versuch unternommen hat, während eines laufenden Verfahrens "klare Signale" zu erteilen, lasse Strasser ohne Rücksicht auf Ansehen der Person ermitteln und habe sich auf die Seite von Recht und Staat gestellt, so Kuntzl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Wenn Haider nun behaupte, "dass es in diesem Land keinen Rechtsstaat in Bezug auf freiheitliche Politiker gibt", so dürfte er damit in Wirklichkeit meinen, dass zahlreiche FPÖ-Politiker "den Rechtsstaat negieren". Denn offensichtlich haben führende Politiker der FPÖ, vor allem deren Altparteiobmann, "über Jahre hindurch systematisch Grundrechte gebrochen". Deshalb würden nun zahlreiche Exponenten der FPÖ angesichts objektiver Ermittlungen panisch reagieren und mit allen Mitteln versuchen, die Ermittlungsbehörde zu diskreditieren, so Kuntzl abschließend. (Schluss) ps

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