Bauernbundpräsidium verlangt Anhebung des Erzeugermilchpreises

Europaweiter Preisanstieg bisher in Österreich kaum spürbar

Wien, 6. November 2000 (AIZ). - "Das Präsidium des Österreichischen Bauernbundes fordert die österreichischen Milchverarbeiter auf, bei anstehenden Vertragsverhandlungen mit den Handelsunternehmen höhere Preisabschlüsse durchzusetzen, um auf diese Weise auch den österreichischen Milchbauern eine Verbesserung des österreichischen Erzeugermilchpreises in Richtung bayerisches Niveau, das derzeit bei rund ATS 4,20 (exkl. Mehrwertsteuer) liegt, zu ermöglichen", teilte heute Bauernbundpräsident Georg Schwarzenberger in einer Aussendung mit. ****

Eine starke Nachfrage nach Milch habe in den vergangenen Monaten zu einem deutlichen Ansteigen der Erzeugermilchpreise für die europäischen Bauern geführt. Die österreichischen Milchbauern hätten bisher von dieser positiven Preisentwicklung nur in Einzelfällen etwas gespürt. Der österreichische Erzeugermilchpreis liege unter dem europäischen Durchschnittspreis und ist in den letzten Monaten deutlich hinter der Preisentwicklung bei den unmittelbaren Nachbarn in Deutschland zurückgeblieben.
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