Schulwettbewerb "Humangenetik"

Wien (OTS) - Schüler befassen sich mit einem zukunftsprägenden und daher gesellschaftsrelevanten Thema - den aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Humangenetik. Bereits über 20 SchülerInnen-Teams haben sich zur Teilnahme an einem Schulwettbewerb zum Thema Humangenetik gemeldet, der seit Anfang November an den österreichischen AHS/BMHS läuft.

Die Fortschritte in der Humangenetik machen Schlagzeilen. Wird der gläserne Mensch Wirklichkeit? Helfen Genbanken das Zusammenspiel von Genen und Umwelteinflüssen zu klären? Wird es möglich sein, Erbkrankheiten zu heilen? Ob es um die Aufklärung des menschlichen Erbguts, um die Erbgut-Analyse ganzer Bevölkerungsgruppen wie in Island und neuerdings auch in Estland oder um embryonale Stammzellen geht - "Aus den neuen Anwendungen in der medizinischen Diagnostik und Therapie erwachsen ethische, soziale und rechtliche Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen", meint Univ.-Prof. Dr. Gerd Utermann, Präsident der European Society of Human Genetics und der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik (ÖGH). Die junge Generation werde in ihrem Erwachsenenleben mit Sicherheit von den Entwicklungen betroffen sein. Die teilnehmenden SchülerInnen-Teams werden sich in Projektarbeiten fächerübergreifend mit Kernbereichen der Humangenetik und Fragen wie Was können wir tun - Wo müssen wir Grenzen setzen - Was ist realistisch vorstellbar - Wie gehen wir mit unseren Zukunftsängsten um? befassen.

Der Wettbewerb läuft bis zum 31.3.2001. Den drei best gereihten Projekten winken Preise im Wert von jeweils 20.000 öS. Die Siegerprojekte werden auch beim Weltkongress für Humangenetik vorgestellt, der von 15. bis 19. Mai 2001 in Wien stattfindet. Alle eingereichten Projektarbeiten können auch bei der zeitgleich stattfindenden Science Week präsentiert werden.

Veranstalter: Plattform Gentechnik & Wir und die Österreichische Gesellschaft für Humangenetik mit Unterstützung des BMBWK Infos unter: www.eduhi.at/humangenetik oder 01/4277- 61680

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