Eder: UMTS-Auktion ist erneut Armutszeugnis für die Regierung

Wien (SK) Die am Freitag nach nur wenigen Bieterrunden zu Ende gegangene UMTS-Auktion habe wiederum die Unfähigkeit der Bundesregierung auch in wirtschaftspolitischen Fragen bewiesen. "11,4 Milliarden Schilling, die für die überaus begehrten, knappen UMTS-Lizenzen in Österreich erzielt wurden, entsprechen lediglich 15 Prozent des Erlöses pro Einwohner, der in Deutschland oder in Großbritannien erzielt wurde. Dies, obwohl die Handydurchdringung in Österreich und damit zu erwartenden Erlöse deutlich höher sind", sagte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Wenn Grasser von einem lachenden und einem weinenden Auge spricht, so bleibt dem Österreicher nur das weinende. Wurden das Budget, und damit die Steuerzahler, doch um Milliarden bei der viel zu günstigen Vergabe betrogen", erklärte Eder. ****

"Die Auktion war schlecht vorbereitet und insbesondere viel zu spät angesetzt. Wollte SP-Bundesminister Einem die Auktion noch spätestens im März 2000 durchführen (damals wäre die österreichische UMTS-Lizenzvergabe eine der ersten in Europa gewesen), sprach Bundesminister Schmid gleich nach Amtsantritt von Juni, später von September und jetzt wurde die Auktion erst im November durchgeführt. Dies, obwohl immer klar war, dass die ersten Staaten allein auf Grund der Technologieführerschaft für ihre Lizenzen weit mehr erlösen können."

"Diese FP/VP-Bundesregierung, (insbesondere aber der Exminister Schmid) kostet dieser Republik im Falle der verpassten UMTS-Auktion Milliarden. Auch aus wirtschaftspolitischer Sicht sollte diese Koalition so rasch als möglich beendet werden", schloss Verkehrssprecher Kurt Eder. (Schluss) ns/mp

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