ORF-"Kunst-Stücke" präsentieren Schwerpunkt "Österreichischer Film" Auftakt mit Michael Glawoggers Milieustudie "Megacities" am 9. November

Wien (OTS) - Einen besonderen Sendungsschwerpunkt bieten die ORF-"Kunst-Stücke" im November 2000: Andrea Schurian präsentiert ab Donnerstag, dem 9. November 2000, drei außergewöhnliche österreichische Kinofilme namhafter heimischer Regisseure, die mit Unterstützung des ORF entstanden sind. Den Auftakt zu diesem Programmschwerpunkt macht Michael Glawoggers preisgekrönte Dokumentation "Megacities". Darin erzählt der Regisseur und Autor, der bereits mit Filmen wie "Tod eines Lesenden" oder "Ameisenstraße" auf sich aufmerksam machte, zwölf Geschichten von Existenzkämpfen und vom Überleben in urbanen Lebensräumen: Mexico City, Bombay, Moskau und New York sind vier der größten Weltstädte und gleichzeitig Schauplätze für Glawoggers Milieustudie, die am Donnerstag, dem 9. November 2000, ab 23.45 Uhr auf dem Programm von ORF 1 steht.
Am Donnerstag, dem 16. November 2000, zeigen die "Kunst-Stücke" ab 22.45 Uhr in ORF 1 "Untersuchung an Mädeln", die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Albert Drach, mit der der Wiener Regisseur Peter Payer 1998 sein Kinodebüt lieferte. Für die eindrucksvolle Bildsprache wurde Kameramann Andreas Berger 1999 mit dem "Goldenen Kader" ausgezeichnet.
Als dritten und letzten Film aus dieser Schwerpunkt-Reihe bieten die "Kunst-Stücke" am Donnerstag, dem 23. November 2000, ab 22.45 Uhr Ulrich Seidls Semidokumentation "Models", in der es um Licht- und Schattenseiten des Modellebens geht. Mit "Models" setzt Seidl, der bereits mit Filmarbeiten wie "Spaß ohne Grenzen", "Tierische Liebe" und "Good News" für Diskussionen sorgte, seine filmischen Grenzgänge zwischen Inszenierung und dokumentiert Realität fort.

Megacities: Donnerstag, 9. November 2000, 23.45 Uhr, ORF 1
"Indien war für mich das fremdeste Land, New York wiederum ist so bekannt, dass es wichtig war, nicht in Klischees abzurutschen", erzählt Regisseur Michael Glawogger über die Arbeit an seiner mehrfach preisgekrönten Milieustudie über vier herausragende Großstädte dieser Welt.
Der österreichische Dokumentarfilm lief mit großem Erfolg bei den wichtigsten internationalen Filmfestivals - von Locarno bis São Paolo, wo "Megacities" sogar mit dem Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. 1998 erhielt die Produktion den Filmpreis der Stadt Wien. Die Wiener Jury urteilte folgendermaßen:
"’Megacities’ besticht durch die formal souveräne und doch nicht glatte Art und Weise, wie eines der Schlüsselthemen des ausgehenden Jahrhunderts - das Leben und Überleben in der Großstadt - cineastisch aufgearbeitet wird. Glawogger schafft es, dem Zuschauer Lebenswelten näher zu bringen, die ihm möglicherweise fremd sind, ohne ihn dabei zum Touristen oder gar zum Voyeur zu stempeln." Ein besonderer Erfolg von "Megacities" war die Teilnahme am US-Filmfestival Sundance 1999 als erster österreichischer Film seit Bestehen des Festivals.

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