"Nährstoffanreicherung von Lebensmitteln - Notwendigkeit und Unbedenklichkeit"

Österreichische Gesellschaft für Ernährung Thema des Monats November

Wien (OTS) - Zum zehnten Mal treffen sich in diesem Jahr die Ernährungsgesellschaften von Deutschland, Österreich und der Schweiz zur traditionellen Dreiländertagung, und wie schon bei der ersten Veranstaltung findet auch die Jubiläumstagung in Wien statt. Die Tagung steht dieses Mal unter dem Motto"Nährstoffanreicherung von Lebensmitteln - Notwendigkeit und Unbedenklichkeit".

X. Dreiländertagung

  • Österreichische Gesellschaft für Ernährung
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung
  • Schweizerische Gesellschaft für

Ernährungsforschung

am 9. und 10. November 2000,
Pharmaziezentrum, Althanstr. 14, 1090 Wien

Die diesjährige Dreiländertagung bietet einen Überblick über den derzeitigen Wissenstand zum Thema Nährstoffanreicherung, und wird sowohl die rechtliche Seite als auch Aspekte des Konsumentenschutzes und der Verbrauchererwartung behandeln.

Univ. Prof. Dr. Ibrahim Elmadfa, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung meint: "Nährstoffanreicherung von Lebensmitteln ist ein Thema, das derzeit viel diskutiert wird und uns sicher auch in den nächsten Jahren noch sehr beschäftigen wird. Es freut mich ganz besonders, dass für die einzelnen Beiträge hochkarätige Wissenschaftler und Vertreter der Fachorganisationen aus den drei Ländern und den europäischen Institutionen gewonnen werden konnten."

Bisher kam es zu neun Tagungen innerhalb der Jahre 1964 und 1996, die dreimal in Deutschland, dreimal in der Schweiz und dreimal in Österreich abgehalten wurden. Der Entschluß für die Abhaltung gemeinsamer Tagungen wurde bald nach der Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährungsforschung (später Österreichische Gesellschaft für Ernährung) im Jahre 1951 und der Schweizerischen und Deutschen Schwesterngesellschaften im Jahre 1953 gefasst. Die Hauptthemen befassten sich mit Ernährungsproblemen der Industriegesellschaft, neuen Lebensmitteln, Qualitätskriterien der Nahrung, Mangelernährung in Mitteleuropa, energetischen Problemen, Risken der Ernährung, Fett, Eiweiß sowie Enzymen.

Die Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Ernährungsgesellschaften haben sich zur Aufgabe gemacht, neue ernährungswissenschaftliche Forschungsergebnisse zusammenzutragen, auszuwerten und in einer Dokumentation zur Verfügung zu stellen. Sie fördern die aktuelle wissenschaftliche Diskussion und schaffen damit die wichtigste Grundlage für richtige Ernährungsempfehlungen. Das Mitgliederspektrum der drei Fachgesellschaften ist sehr vielfältig. Unter den Mitgliedern befinden sich neben Ernährungswissenschaftern, Diätassistenten auch Vertreter der naturwissenschaftlichen Grundlagendisziplinen Biologie, Biochemie, Physiologie usw., als auch Angehörige aus medizinischen Bereichen. In den letzten Jahren sind zunehmend Wissenschafter und Fachleute anderer Richtungen dazu gestossen, welche sich mit Aspekten der Ernährungsforschung beschäftigen wie z.B. Lebensmitteltechnologen, Ernährungsberater, Oekotrophologen, Pharmazeuten usw.

Die Haupttätigkeit der drei Fachgesellschaften liegt in der Förderung des Informationsaustausches über den Stand der wissenschaftlichen Forschung in Form von Tagungen, Symposien und Seminaren. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse werden in Form von Zeitschriften, Büchern, Broschüren, Kurzinformationen, Software, einem umfangreichen Internetangebot u.a. publiziert. Die Gesellschaften setzten Maßstäbe im Ernährungsbereich und sind bemüht, durch laufende Berichterstattung die Ernährungsfachkräfte, Journalisten und Verbraucher zu informieren.

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