ÖGB Driemer: Schmid hinterlässt Berg unerledigter Aufgaben

Infrastrukturprogramm nach wie vor ausständig.

Wien (ÖGB/GBH). "Es ist schon erstaunlich, dass der Infrastrukturminister gerade zu dem Zeitpunkt zurücktritt, wo die ersten Anzeichen eines Umdenkprozesses bei ihm begonnen haben", zeigt sich Johann Driemer, der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Bau-Holz und ÖGB-Vizepräsident verwundert.++++

Von den zahlreichen unerledigten Aufgaben des scheidenden blau-schwarzen Infrastrukturministers ist für Driemer, neben der Durchsetzung des Ausbaus der Semmeringstrecke, den so wichtigen Lainzertunnel und vorallem die Verwirklichung eines Infrastrukturinvestitionsplanes vordringlich. "Die Sparwut der blau-schwarzen Bundesregierung haben bereits jetzt zu einen dramatischen Rückgang der vorhandenen Aufträge bei den Bauunternehmen geführt", erklärt Driemer. Driemer weiter: "Wenn nicht rasch gegengesteuert wird, werden sich die fehlenden Aufträge bald in steigenden Arbeitslosenzahlen in der Bauwirtschaft zeigen." Driemer hofft, dass der/die Nachfolger/in für Schmid nicht nur rasch gefunden wird, sondern auch die Anliegen der BauarbeiterInnen endlich und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich auch von dieser Bundesregierung ernst genommen werden.

ÖGB, 6. November 2000
Nr. 921

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