"Licht ins Dunkel 2000" - Auftakt der Kampagne

15 Jahre "ORF-Friedenslicht", neuer Auftritt im Internet, projektbezogenes Spenden, eigenes "Ö1-Projekt", noch mehr Bundesländerpräsenz, "Sport ohne Grenzen", Relaunch des ORF-Programmpakets

Wien (OTS) - Heute, Montag, den 6. November 2000, wurden in einer Pressekonferenz im Café Central von Kurt Bergmann, dem Leiter der humanitären Aktionen des ORF, Edgar Böhm, ORF-TV-Unterhaltungschef und stellvertretender ORF-Programmintendant, KR Erik Hanke, Präsident des "Vereins Licht ins Dunkel", sowie "Licht ins Dunkel"-Geschäftsführerin Christine Tschürtz zum Auftakt der heurigen Kampagne die Highlights und Neuerungen für das Aktionsjahr 2000/2001 vorgestellt.

"Licht ins Dunkel" findet heuer zum 28. Mal statt und ist die größte Hilfsaktion für behinderte Menschen, insbesondere für Kinder in Österreich. Ihr Bekanntheitsgrad liegt bei fast 100 Prozent. Etwa 40 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher machen jedes Jahr aktiv mit. Jährlich werden rund 250 Projekte aus dem Bereich der Behindertenhilfe sehr gezielt finanziert. Ein Soforthilfefonds unterstützt rasch und unbürokratisch jährlich an die 4.500 Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Kurt Bergmann: ",Licht ins Dunkel' ist ein modernes Märchen, das wahr geworden ist ..." - vor 28 Jahren, als in einer Radiosendung des ORF-Landesstudios Niederösterreich die Hörerinnen und Hörer gebeten wurden, für ein Behindertendorf in Sollenau zu spenden und es bereits in der ersten Stunde Zusagen von 30.000 Schilling gab - "... und weil es nicht gestorben ist, heißt es noch heute ,Licht ins Dunkel'". Im vergangenen Jahr betrug das Spendenaufkommen 106 Millionen Schilling. Insgesamt waren es seit Beginn der Aktion 1,2 Milliarden Schilling.

  • Einer der Schwerpunkte der heurigen Aktion ist das 15-Jahr-Jubiläum des "ORF-Friedenslichtes", das in der Geburtsgrotte in Bethlehem entzündet und als Höhepunkt in der Fernseh-"Gala" am 29. November 2000 übergeben wird. Zu Weihnachten wird dieses Symbol des Friedens und des Dankes in ganz Österreich verteilt.
  • Die "Licht ins Dunkel"-Präsenz im Internet wird in der aktuellen Kampagne deutlich forciert. Kreiert wurde das neue Erscheinungsbild im Rahmen eines Wettbewerbs - in Zusammenarbeit von ORF, "Graphischer" und der Firma COUNCIL - von angehenden Grafikdesigern der Abschlußklasse der Wiener "Graphischen". Neben einer Menge an Information und Interaktion - Chatrooms, Diskussionsforen, Spiele, Auktionen - kann via Internet natürlich auch mit Kreditkarten gespendet werden.
  • Eine neue Form der "Zweckwidmungen" ermöglicht es dem Spender erstmals, dass er die Verwendung seines Geldes zielgerichet für ein bestimmtes Projekt unter der Dachmarke "Licht ins Dunkel" selber definieren kann.
  • Erstmals in der Geschichte von "Licht ins Dunkel" wird heuer auch das Radioprogramm von Ö1 - nach dem erfolgreichen Vorbild von Ö3 -ein eigenes Projekt bewerben, um dafür Spendengelder zu lukrieren. "Integration durch Kompetenz" ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Forschungszentrums Seibersdorf und der Diakonie Österreichs, bei dem es um Integration Behinderter in Schule und Beruf durch speziell entwickelte Computerprogramme geht.
  • Ein weiterer Schwerpunkt der Aktion wird das Projekt "Sport ohne Grenzen" sein: Der Steirer Sepp Resnik startet am 24. Dezember 2000 aus dem Fernsehstudio in Wien und will die ganze Welt umlaufen, um in österreichischen Botschaften, Konsulaten und Handelsdelegationen Geld für "Licht ins Dunkel" einzusammeln, das ein Jahr später -wieder am Heiligen Abend - von ihm ins TV-Theater auf dem Küniglberg überbracht werden wird.

ORF-Unterhaltungschef und stellvertretender Programmintendant des ORF, Edgar Böhm, erläuterte die Neuerungen und Highlights des TV-Pakets, die, so Böhm, "nach wie vor das Kernstück der Kampagne bilden". Der Auftakt findet wie immer im Rahmen der großen Fernseh-"Gala" (29. November 2000, 20.15 Uhr, ORF 2) statt, in der heuer erstmals aus Anlass des 15-Jahr-Jubiläums des ORF-Friedenslichtes alle 15 Friedenslichtkinder der vergangenen Jahre auftreten werden. Moderiert wird die "Gala" von Peter Rapp, der zum "Mister ,Licht ins Dunkel'" avanciert und auch am 24. Dezember den ganzen Tag lang - mit Ausnahme des von Elmar Oberhauser moderierten Mittagsblocks - durch das "Licht ins Dunkel"-Programm in ORF 2 führen wird. Die traditionelle Weihnachtsshow am Heiligen Abend, heuer unter dem Titel "Zauber der Weihnacht" (24. Dezember 2000, 19.55 Uhr, ORF 2), präsentiert Publikumsliebling Friedrich von Thun. Weiter ausgebaut wurde die Präsenz der Bundesländer in der TV-Berichterstattung: Erstmals wird es bereits am 23. Dezember eine eigene, 30-minütige Sendung "Licht ins Dunkel aus den Landesstudios" (18.25 Uhr, ORF 2) geben, in der alle neun ORF-Landesstudios in ihren jeweiligen lokalen "Fenstern" Künstler und Interpreten aus der Region empfangen und über die "Licht ins Dunkel"-Aktivitäten aus ihrem Bundesland berichten. Auch der überaus erfolgreiche ORF-"Seitenblickepfad", der seit drei Jahren mit einem Spendenergebnis von 4,5 Millionen Schilling dabei ist, wird nunmehr auch auf alle Bundesländer ausgedehnt. Eine weitere Premiere gibt es am Christtag: Armin Assinger präsentiert "Kinder für ,Licht ins Dunkel'" (25. Dezember 2000, 9.45 Uhr, ORF 2). Hier haben die Kinder Gelegenheit, ihre Aktionen vorzustellen und gesammelte Spenden abzugeben. Selbstverständlich werden diese Kinder - genauso wie die Prominenten bei der Gala und am Heiligen Abend - auch am Telefon sitzen und Anrufe entgegennehmen. Edgar Böhm: "In den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass immer mehr Kinder mit viel Engagement Spenden gesammelt und Aktionen durchgeführt haben. Der ORF trägt dem mit einer eigenen Sendung Rechnung, die zeigt, wie sich Kinder und Jugendliche in Österreich für soziale Anliegen einsetzen."

Präsident KR Erik Hanke und Geschäftsführerin Christine Tschürtz vom "Verein Licht ins Dunkel" stellten in der Pressekonferenz den aktuellen Rechenschaftsbericht vor, der detaillierten Aufschluss über die Vergabe und die Verwendung der Spendengelder gibt. "Keiner, der Hilfe braucht, soll ohne sie ins nächste Jahrtausend gehen", so lautete das Credo der beiden für die 27. Kampagne, die gleichzeitig auch der Start in ein neues Jahrtausend war - und mit einem neuen Spendenrekord von 106 Millionen Schilling abgeschlossen werden konnte. Und so lautet das Motto für das Jahr 28 der Aktion "Licht ins Dunkel" im neuen Jahrtausend: "Diesem Ziel muss man zustreben, auch wenn man weiß, dass man es nie ganz erreichen kann."

Gespendet werden kann ab 29. November, 8.00 Uhr, unter der Telefonnummer
0800 24 12 00, kostenlos aus ganz Österreich.
Per Fax, gleichfalls ab 29. November 2000, unter 0800 222 444. Erlagscheine liegen in allen Postämtern und Geldinstituten auf:
PSK 237 6000
Spenden über Internet: http://lichtinsdunkel.orf.at
Spenden über E-Mail: lichtinsdunkel@orf.at

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