FSG: Endlich wacht auch der ÖAAB auf

Bachner: ÖAAB-Mandatare können nun zeigen, ob sie auf der Seite der ArbeitnehmerInnen stehen

FSG: Endlich wacht auch der ÖAAB auf
Utl.: Bachner: ÖAAB-Mandatare können nun zeigen, ob sie auf der Seite der ArbeitnehmerInnen stehen=

Wien (FSG). Nachdem ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch nach den am Freitag gescheiterten Sozialpartnerverhandlungen betreffend die vierwöchige Sperre des Arbeitslosengeldes ankündigte, sich an die Abgeordneten im Nationalrat zu wenden, da diese mit ihrem Abstimmungsverhalten darüber entscheiden, ob sie für oder gegen die Sperre sind, werden nun auch die ÖAAB-VertreterInnen endlich wach, stellte die designierte Bundessekretärin der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB, Roswitha Bachner, auf eine Aussendung des ÖAAB fest.++++

"Es bleibt nur zu hoffen, dass es diesmal bei keiner Ankündigungspolitik der ÖAAB-Abgeordneten im Nationalrat bleibt", sagte Bachner in Anspielung darauf, dass es auch bei der Beschlussfassung zur Pensionsreform heftige Kritik seitens des ÖAAB gab, als es jedoch um die Abstimmung ging, nur ein einziger ÖAAB-Abgeordneter gegen die Verschlechterung bei den Pensionen gestimmt hatte.

"Die ÖAAB-Mandatare haben nun Gelegenheit zu beweisen, ob sie VertreterInnen der ArbeitnehmerInnen sind, oder ob sie den unsozialen Kurs von Minister Bartenstein unterstützen", sagte Bachner und weiter: "Bisher waren die Reden der Bundesregierung nichts wert, da die Taten genau das Gegenteil waren."

Die designierte FSG-Bundessekretärin stellte fest, dass es für Minister Bartenstein keinen Grund mehr gebe, an der vierwöchigen Sperre des Arbeitslosengeldes festzuhalten, da die Sozialpartner ein konkretes Angebot vorgelegt haben und in einem Zusatz-Kollektivvertrag die für die Saison-Verlängerung geplante Regelung für Überstunden, Urlaub und Ausbildung verankert wurde. Mit diesem Saisoniermodell wurde sowohl die Verlängerung der Beschäftigung als auch eine bessere Qualifikation und eine zusätzliche Entlastung für die Arbeitslosenversicherung erreicht. (ew)

FSG, 5. November 2000

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