Schüssel (2): Eigenständige Ansprüche für Frauen Gebot der Stunde

Mehr Frauen in die Politik !

Gmunden, 4. November 2000 (ÖVP-PD) - "Eigenständige Ansprüche für Frauen sind ein Gebot der Stunde. Es ist ein Missverständis zu glauben, dass wir mit der teilweisen Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung die Frauen zurück an den Herd drängen, wie von der Opposition behauptet", sagte Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim ÖVP-Frauenkongress in Gmunden.

Genau das Gegenteil sei der Fall. "In Wirklichkeit ist die eigenständige Versicherung für Frauen ein wichtiger Impuls hin zu einer eigenen Verantwortung, zu mehr Eigenständigkeit", so Schüssel. Der Bundeskanzler will auch die Väter vermehrt in die Pflicht nehmen. Schüssel: "Karenzgeld ist eine Partnerangelegenheit. Junge Väter müssen sich auch für ihre Kinder Zeit nehmen - es ist ein Gewinn für sie."

"Es ist nicht nur wichtig, Kindergärten und Kinderkrippen zu fördern", führte Schüssel weiter aus. Im 21. Jahrhundert würden Betriebskindergärten immer wichtiger. "Das muß auch von der Wirtschaft als Thema dringend angenommen werden."

Der Kanzler sprach sich auch für noch mehr Frauen in der Politik aus. "Frauen müssen sich vor allem auch in nicht-frauenspezifische Themen wagen. So haben wir mit Benita Ferrero-Waldner eine hervorragende Außenministerin und Elisabeth Gehrer als erfolgreiche Bildungs- und Wissenschaftsministerin", sagte Schüssel. Natürlich werde auch die Zeit kommen, "wo es eine Frau als Bundespräsidentin oder als Bundeskanzlerin gibt." Dabei gehe es aber nicht um Quoten. "Entscheidend muß die Qualität sein - und es muß selbstverständlich sein", schloss der Kanzler.

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