Verleihung der WORLD AWARDS 2000 durch Präsident Gorbatschow an Carreras, Schell, Wiesenthal & Co.: "Lassen Sie uns die Idee des Men's World Day - Toleranz und Frieden - in die Welt tragen"

Wien (OTS)- Freitag nacht wurde in der Wiener Hofburg der erste Men's World Day mit einer großen Gala begangen, bei der der Präsident des Welttages, Friedens-Nobelpreisträger Michail Gorbatschow, zum ersten Mal die WORLD AWARDS an fünf Persönlichkeiten verliehen hat, die die Welt veränderten. er Men's World Day ist eine globale Initiative der Stadt Wien, der Vereinten Nationen (UN Vienna), der Gorbatschow-Stiftung und Medical Connection mit sozialen, humanitären und karitativen Zielen, aber auch mit dem Bestreben, das Gesundheitsbewusstsein der Männer global zu verändern.

Über 400 geladene Gäste, darunter zahlreiche Prominenz aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur feierten die Initiative und die Presiträger.

+ WORLD TOLERANCE AWARD 2000 für Simon Wiesenthal: "Es gibt keine Freiheit ohne Gerechtigkeit"

Erst im August wurde er von US-Präsident Bill Clinton als erster Nicht-Amerikaner mit der "Presidential Medal of Freedom" geehrt, gestern erhielt Simon Wiesenthal, 92, den Preis für Toleranz und seine lebenslange Arbeit gegen die Verbrechen der Nazi-Diktatur. "Es ist eine der wichtigsten Auszeichnungen meines Lebens, denn ich erhalte sie aus der Hand eines Mannes, dem wir das Ende des Kalten Krieges und somit eine neue Weltordnung verdanken. Es gibt keine Freiheit ohne Gerechtigkeit. Es gibt keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit."

+ WORLD HEALTH AWARD 2000 für Prof. Christiaan Barnard: "Dass wir auf unsere Gesundheit schauen, verdanken wir unseren Frauen."

Prof. Christiaan Barnard aus Südafrika erhielt aus den Händen von Präsident Gorbatschow den World Health Award. Er revolutionierte die Medizin des 20. Jahrhunderts durch die weltweit erste Herzverpflanzung im Dezember 1967. In seiner Dankesrede betonte Barnard: "Was wir sind, und dass wir auf unsere Gesundheit schauen, verdanken wir unseren Frauen. Lassen Sie uns künftig noch mehr auf sie hören."

+ WORLD SOCIAL AWARD 2000 für Jose Carreras: "Unser Ziel muss sein:
Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem."

Sichtlich gerührt nahm Startenor Jose Carreras den World Social Award für seinen Kampf gegen die Leukämie aus der Hand Präsident Gorbatschows entgegen. Nachdem er selbst 1987 an Blutkrebs erkrankte, gründete der Sänger 1988 die Jose Carreras Leukämie-Stiftung, die weltweit die Erforschung neuer Techniken zur Behandlung der Leukämie fördert. Carreras: "Ich danke für diesen einzigartigen Preis, den ich nicht nur für meine Arbeit, sondern die aller meiner Mitarbeiter in der Carreras-Stiftung sehe. Unser Ziel muss sein: Leukämie muss heilbar werden. Immer und bei jedem."

+ WORLD ACHIEVEMENT AWARD 2000 für Maximilian Schell: "Wer so krank war wie ich, versteht, wie wichtig dieser Preis ist"

Sein Comeback nach seiner schweren Erkrankung feierte "Oscar"-Preisträger Maximilian Schell, der Ende August beim Internationalen Filmfestival in Riga als "Schauspieler des Jahrtausends" geehrt werden sollte, bis er kurz vor der Preisverleihung zusammenbrach und seitdem ans Krankenbett gefesselt war. Schell, der den Award für sein Lebenswerk erhielt: "Wer so krank war wie ich, versteht, wie wichtig dieser Preis ist. Ohne die Gesundheit sind wir alle nichts."

+ MEN OF THE YEAR: Die Initiative WAR CHILD und ihr Gründer Bill Leeson

Als Filmemacher Bill Leeson 1993 für die BBC eine Dokumentation über die ärmsten Opfer des Krieges im ehemaligen Jugoslawien drehte, die Kinder, war er von diesen Erlebnissen vor Ort so schockiert, dass er die Organisation War Child gründete. Seitdem motivierte er Stars wie Pavarotti oder Mariah Carey, den Kindern des Krieges zu helfen. Für dieses weltweite Engagement verlieh der Men's World Day Bill Leeson und seinem Team den "Men of the Year" Award.

Im Rahmenprogramm spielte Stargeiger Julian Rachlin für Präsident Gorbatschow, Musicalstar Pia Douwes kam aus Amsterdam und sang das Lied "Ich gehör nur mir" aus dem Erfolgsmusical "Elisabeth".

Georg Kindel und Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, die Initiatoren und Organisatoren des Men's World Day: "Dies war ein erster Schritt, doch es ist zuwenig, nur an einem Tag des Jahres die Ziele des Men's World Day zu verfolgen. Gemeinsam mit Präsident Gorbatschow haben wir beschlossen, diese Aufgabe mit internationalen Partnern auf 365 Tage im Jahr auszudehnen".

Präsident Gorbatschow würdigte abschließend die Initiative des Men's World Day: "Es ist eine wichtige Initiative, die von Wien aus geht und die die Welt verändern kann. Es geht uns nicht nur um Gesundheit, sondern auch um Toleranz und soziale Werte. Tragen Sie unsere Idee in die Welt hinaus. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen."

Rückflragehinweis: Medical Connection

Tel. (43 1) 367 18 00-0,
Fax (43 1) 367 18 00-20
Georg Kindel,
Gesamtorganisator des Men's World Day:
Tel. (43 676) 444 50 44

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