Waneck: Mifegyne hat mit Frauenpolitik nichts zu tun

Sicherheit der Patientinnen wichtiger als SP-Ideologie

Wien, 2000-11-03 (BMSG) - "Die Entscheidung die Abtreibungspille Mifegyne nur zur Anwendung im Krankenanstaltenbereich zuzulassen hat nichts mit Frauenpolitik zu tun, sondern ausschließlich mit medizinischen Überlegungen", stellte FP-Staatssekretär Univ. Prof. Dr. Reinhart Waneck klar. "Die Sicherheit der österreichischen Patientinnen ist wichtiger als SP-Gesellschafts- und Sozialromantik." *****

"Die Entscheidung für die Nichtzulassung von Mifegyne im niedergelassenen Bereich ist von Fach-Experten aufgrund medizinischer Tatsachen getroffen worden", stellte Waneck klar. "Ich warne davor, sich von medizinunkundigen SP-Politikerinnen aufhussen zu lassen, ein Medikament aus ideologischen Gründen zuzulassen. Wenn sich medizinisch ungebildete Politiker in Arzneimittelzulassungen einmischen, können Patienten gefährdet werden", so Waneck der an die verheerenden Auswirkungen von Contergan erinnerte.

Abgesehen davon betreibe die SPÖ ein durchsichtiges Spiel. Es war SPÖ-Ministerin Hostasch, die Mifegyne im Zuge der Zulassung auf die Anwendung in Krankenanstalten beschränkt habe. "Offenbar hat auch sie schwerwiegende Gründe gehabt, Mifegyne nicht im niedergelassenen Bereich zuzulassen", so Waneck. "Diese Gründe waren sicherlich medizinisch und nicht frauenpolitisch bedingt", schloß Waneck. (Schluß) mg nnn

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