"Spekulationsmodell mit vielen Unbekannten!"

LH-Stv. Erich Haider zu Pühringers "Investitionsprogramm

"Schon auf den ersten Blick ist das heute vorgestellte Pühringer-Modell zur Verwendung der Altdarlehen der Wohnbauförderung auf gar keinen Fall besser als der von mir präsentierte Vorschlag zur Lösung der oberösterreichischen Verkehrsprobleme", stellt LH-Stv. Dipl.-Ing. Erich Haider in einer ersten Reaktion auf das heute vom Landeshauptmann präsentierte "Investitionsprogramm" für Oberösterreich fest.

"Nach Pühringers Darstellung ergibt sich bei der von ihm präferierten Variante nach 20 Jahren ein Gesamtkapital von 42 Milliarden Schilling. Das ist um zwei Milliarden weniger als die 44 Milliarden Schilling Wohnbaudarlehen, die bereits jetzt vorhanden sind", rechnet der SPÖ-Landeschef vor.

"Das Pühringer-Modell ist ein Spekulationsmodell mit vielen Unbekannten. So ist es unsicher, ob bei einem Verkauf der Altdarlehen ein Barwert von 52 Prozent erreicht werden kann. Auch Haben- und Aufwandszinssätze kann niemand für 20 Jahre voraus berechnen", stellt Haider fest, während die Verzinsung der 44 Milliarden Wohnbaudarlehen gesichert sei.

Allein die Bandbreite der Pühringer-Vorschläge zeige, so Haider, dass das Geld wieder auf viele Bereiche aufgesplittert werden soll und wieder keine echte Lösung der Verkehrsprobleme in Angriff genommen werden könne..

"Aus heutiger Sicht ist das von mir ausgearbeitete Modell eines Infrastrukturfonds auf jedem Fall den Pühringer-Vorschlägen vorzuziehen", hält Haider fest. "Der Fonds bringt zwei Milliarden mehr, birgt keine Spekulationsgefahr und garantiert als einziger Vorschlag, dass wirklich etwas zur Lösung der Verkehrsprobleme passiert!"

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