Fischer: FPÖ-Behauptung, dass Untersuchungen im Spitzelsskandal "ärger als bei der Gestapo" seien, ist Schande für FPÖ

Wien (SK) "Dass die freiheitliche Partei nicht begreifen kann oder will, dass gerichtliche Vorerhebungen und behördliche Untersuchungen nicht nach einem politischem Wunschproporz erfolgen können, sondern aufgrund von konkreten Verdachtsmomenten und rechtstaatlichen Überlegungen ist bezeichnend und bemerkenswert.

Dass aber ein freiheitlicher Landesparteiobmann die Stirn hat zu erklären, dass die behördlichen und gerichtlichen Untersuchungen des von einem ÖVP-Minister geleiteten Innenministeriums und des von einem FPÖ-Minister geleiteten Justizministeriums 'ärger als von der Gestapo zu sein', ist eine ungeheuerliche Verharmlosung der verbrecherischen und in vielen Fällen mörderischen Aktivitäten der Gestapo und muss als Schande für den freiheitlichen Landesparteiobmann Schnell und als Schande für die FPÖ bezeichnet werden", sagte der stellvertretende SPÖ-Vorsitzende Heinz Fischer am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. (Schluss) ml/mm

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