Eder: An neuer Transitlawine sind Verkehrsminister Schmid und Tiroler Landesregierung schuld

Wien (SK) "Nachdem Verkehrsminister Schmid nun die Brennermaut auf 850 Schilling herabgesetzt hat, muss dank der Sturheit der Tiroler Landesregierung und des Versagens des Verkehrsministers die Tiroler Bevölkerung die Suppe auslöffeln", kritisierte SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder Freitag die Absenkung der Brennermaut durch Verkehrsminister Schmid. Es sei jetzt mit einem enormen Anstieg der Transitlawine zu rechnen, da nun die Durchfahrt durch Österreich wieder deutlich billiger geworden sei. Außerdem würden der ASFINAG zig Millionen an Mauteinnahmen entgehen, die wiederum dem Straßenbau und -erhaltung fehlen würden. ****

Schuld an diesem für die Tiroler Bevölkerung "katastrophalen Rückschritt" sei vor allem die Tiroler Landesregierung, die ÖVP insgesamt und Verkehrsminister Schmid, so Eder gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Denn Schmids Vorgänger, Caspar Einem, habe mit der Ausdehnung der Lkw-Maut bis Kufstein einen auch für die EU akzeptablen Kompromissvorschlag unterbreitet, der eine höhere Maut gerechtfertigt hätte und damit ein geringeres Transitaufkommen zur Folge gehabt hätte. "Doch dieser sinnvolle Vorschlag wurde von der Tiroler Landesregierung torpediert und fand in der ÖVP-Regierungsfraktion ebenfalls keine ausreichende Unterstützung", so Eder

Eder wies außerdem darauf hin, dass die blau-schwarze Regierung auch die Einführung einer allgemeinen Lkw-Maut auf hochrangigen Straßen wieder hinausschieben wolle, nachdem es der ÖVP schon in der früheren Regierung gelungen sei, die Einführung dieser Maut um Jahre zu verschleppen. (Schluss) ns

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